Mörfelden-Walldorf & Rhein-Main

SEO

Kurz und knapp

SEO ist die Arbeit daran, dass eine Website bei Google zu den passenden Suchanfragen erscheint, und zwar ohne für jeden Klick zu bezahlen.

Was bedeutet SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Gemeint ist alles, was dazu führt, dass eine Website in den unbezahlten Suchergebnissen auftaucht. Im Unterschied zu SEA wird kein Klickpreis gezahlt, dafür dauert es länger, bis etwas passiert.

Die Arbeit teilt sich in drei Bereiche. Technisches SEO sorgt dafür, dass eine Seite überhaupt gefunden, geladen und verstanden wird. OnPage-Optimierung betrifft Inhalte, Struktur und Verlinkung auf der Seite selbst. OffPage-Optimierung umfasst alles außerhalb, vor allem Verweise anderer Websites.

Am Anfang steht immer die Frage, wonach Deine Kunden tatsächlich suchen. Aus dieser Keyword-Recherche entsteht die Struktur der Website: Welche Seite beantwortet welche Frage, und welche Seite darf es nicht doppelt geben.

Realistisch sind erste Bewegungen nach zwei bis drei Monaten, belastbare Ergebnisse nach sechs bis zwölf. Wer schneller Anfragen braucht, kombiniert SEO mit Anzeigen. Wie ich dabei vorgehe, steht unter SEO Freelancer.

Beispiel

Ein Handwerksbetrieb hat eine Seite „Leistungen“, auf der alle sechs Gewerke in einem Absatz stehen. Nach der Aufteilung in sechs eigene Seiten mit je eigenem Text beginnt jede davon für ihren Begriff zu ranken. Der Inhalt war vorher schon da, er war nur nicht auffindbar.

Die drei Bereiche im Detail

Technisches SEO klärt die Voraussetzungen. Kann eine Suchmaschine die Seite finden, laden und lesen? Dazu gehören Ladezeit, mobile Darstellung, saubere Adressen, Weiterleitungen, Sitemap, robots.txt und die Frage, welche Seiten überhaupt in den Index sollen. Fehler auf dieser Ebene machen jede inhaltliche Arbeit wirkungslos.

OnPage betrifft das, was auf der Seite steht: Struktur, Inhalte, Überschriften, Titel, interne Verlinkung und Bilder. Hier liegt bei kleinen und mittleren Websites fast immer der größte Hebel, weil die meisten Seiten inhaltlich zu breit aufgestellt sind.

OffPage umfasst alles außerhalb: Verweise anderer Websites, Einträge in Verzeichnissen, Bewertungen und Erwähnungen. Dieser Teil lässt sich am wenigsten erzwingen und wird deshalb am häufigsten mit gekauften Links abgekürzt, was regelmäßig schiefgeht.

Wie ein SEO-Projekt abläuft

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Welche Seiten gibt es, welche bekommen heute Klicks, über welche Suchanfragen, und wo liegen technische Bremsen. Die Google Search Console liefert dafür echte Daten, keine Schätzungen.

Danach folgt die Keyword-Recherche und daraus die Struktur: welche Seite welche Frage beantwortet und welche Seiten sich gegenseitig im Weg stehen. Erst wenn das steht, lohnt sich das Schreiben.

Umgesetzt wird in Etappen, gemessen wird monatlich. Erste Bewegungen zeigen sich meist nach zwei bis drei Monaten, belastbare Ergebnisse nach sechs bis zwölf. Wer in diesem Zeitraum keine Geduld hat, ist mit SEA besser bedient.

SEO, SEA und GEO abgegrenzt

SEO zielt auf die unbezahlten Ergebnisse. Kein Klickpreis, dafür Vorlauf. SEA kauft Anzeigenplätze, wirkt sofort und endet mit dem Budget. GEO zielt darauf, in den Antworten von KI-Systemen als Quelle genannt zu werden, siehe GEO.

In der Praxis ergänzen sie sich. Anzeigen liefern schnell Daten darüber, welche Begriffe wirklich Anfragen bringen. Diese Erkenntnis fließt in die SEO-Arbeit ein, und sobald unbezahlte Positionen stehen, lässt sich das Anzeigenbudget auf die Begriffe verlagern, bei denen es sich weiter lohnt.

Worauf es ankommt

  • Suchabsicht zuerst. Wer wissen will, was etwas kostet, braucht Preise, keine Firmengeschichte.
  • Eine Seite je Thema. Zwei Seiten zum selben Begriff schwächen sich gegenseitig.
  • Technik als Grundlage. Ladezeit, mobile Darstellung und saubere Adressen entscheiden, ob Inhalte überhaupt wirken.
  • Messen, nicht raten. Search Console und Rankingdaten zeigen, was wirklich gesucht und geklickt wird.

Häufige Fehler

  • Texte für Suchmaschinen schreiben statt für Menschen, erkennbar an Wortwiederholungen und leeren Sätzen.
  • Alle Unterseiten auf denselben Begriff optimieren und sich dadurch selbst Konkurrenz machen.
  • Nach vier Wochen aufhören, weil noch nichts passiert ist.

Häufige Fragen

Was kostet SEO?
Das hängt von Wettbewerb und Ausgangslage ab. Üblich sind eine einmalige Analyse und danach eine monatliche Betreuung. Eine Einordnung mit Zahlen steht im Beitrag Was kostet SEO.
Kann ich SEO selbst machen?
Einiges ja: Inhalte schreiben, Bilder beschriften, das Unternehmensprofil pflegen. Technische Themen und die Struktur einer Website brauchen Erfahrung, weil Fehler dort teuer und schwer erkennbar sind.
Wie lange dauert es, bis SEO wirkt?
Bei einer bestehenden Seite oft zwei bis drei Monate bis zu ersten sichtbaren Veränderungen. Bei einer neuen Domain oder in stark umkämpften Märkten dauert es länger, gerechnet wird dann in Quartalen.

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