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Was ist ein Website-Relaunch?
Ein Website-Relaunch ist die Neuveröffentlichung einer bestehenden Website in einer grundlegend überarbeiteten Version. Die Domain bleibt meist dieselbe, dahinter ändern sich Design, Seitenstruktur, Inhalte und häufig auch das System, mit dem die Website gebaut ist. Das Ziel ist nicht nur ein frischer Look, sondern eine Website, die Besucher besser führt, schneller lädt, bei Google besser gefunden wird und mehr Anfragen bringt.
Was heißt Relaunch auf Deutsch?
Das englische Wort „relaunch“ bedeutet so viel wie Neustart oder Wiedereinführung. „Launch“ ist der Start, also die erste Veröffentlichung einer Website, „Relaunch“ der erneute Start mit einer neuen Version. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Marketing, wo er die Neueinführung eines Produkts oder einer Marke beschreibt. Im Webdesign meint man damit fast immer den Neustart einer bestehenden Website. Ob Du dazu Website-Relaunch, Homepage-Relaunch oder Relaunch der Webseite sagst, ist dasselbe.
Relaunch, Redesign oder laufende Optimierung?
Nicht jede Website, die in die Jahre gekommen ist, braucht einen kompletten Neustart. Der Unterschied liegt darin, wie tief eingegriffen wird:
| Relaunch | Redesign | Optimierung | |
|---|---|---|---|
| Was sich ändert | Design, Struktur, Inhalte, oft Technik | Vor allem das Aussehen | Einzelne Seiten und Bereiche |
| Adressen der Seiten | Ändern sich häufig | Bleiben meist gleich | Bleiben gleich |
| Risiko für Rankings | Hoch ohne Plan, gering mit Weiterleitungen | Gering | Sehr gering |
| Sinnvoll, wenn | Technik, Struktur und Auftritt nicht mehr passen | Neues Corporate Design, Technik ist in Ordnung | Die Basis stimmt, einzelne Seiten schwächeln |
In der Praxis werden die Begriffe oft durcheinander verwendet. Wichtiger als das Wort ist die Frage, ob sich Adressen und Seitenstruktur ändern. Sobald das der Fall ist, gelten alle SEO-Regeln eines Relaunchs, auch wenn es nur „ein neues Design“ werden sollte.
Welche Arten von Relaunch gibt es?
- Kompletter Relaunch: Design, Struktur, Texte und System werden neu aufgesetzt, zum Beispiel beim Wechsel von einem Baukasten zu WordPress.
- Technischer Relaunch: Das System wird erneuert oder gewechselt, das Erscheinungsbild bleibt weitgehend gleich.
- Visueller Relaunch: Nach einem neuen Corporate Design oder Logo bekommt die Website den neuen Auftritt.
- Inhaltlicher Relaunch: Seitenstruktur und Texte werden nach Suchbegriffen und Kundenfragen neu geordnet, oft der wirksamste Teil für mehr Sichtbarkeit.
Gründe und Ziele: warum ein Relaunch, und woran misst Du ihn?
„Moderner aussehen“ ist ein verständlicher Wunsch, aber kein Ziel, an dem sich ein Relaunch messen lässt. Die besten Projekte starten mit einem klaren Grund und einer Zahl, die sich danach verbessern soll:
- Mehr Anfragen: Kontaktformulare, Anrufe und WhatsApp-Nachrichten pro Monat.
- Mehr Sichtbarkeit: Klicks und Impressionen aus der Google-Suche, gemessen in der Search Console.
- Schnellere Ladezeiten: vorher und nachher gemessen, vor allem auf dem Smartphone.
- Bessere Werbung: Landingpages, auf denen Anzeigen bei Google Ads günstiger zu Anfragen führen.
- Weniger Aufwand: eine Website, die Du oder Dein Team selbst pflegen könnt, ohne jedes Mal jemanden zu fragen.
Wenn die Website bei Google gut dasteht und nur optisch nicht mehr gefällt, ist ein Komplettumbau das größte Risiko für den geringsten Gewinn. Dann ist ein behutsames Redesign mit gleichen Adressen oder eine schrittweise Optimierung oft klüger. Ein Relaunch ist ein Werkzeug, kein Selbstzweck.
Die Relaunch-Checkliste: vor, während und nach dem Launch
Was bei einem Website-Relaunch zu beachten ist, lässt sich in drei Phasen gliedern. Die meisten Probleme entstehen nicht beim Design, sondern weil ein Punkt aus der ersten oder letzten Phase fehlt.
Vor dem Relaunch: Bestandsaufnahme und Plan
- Ausgangslage festhalten: Klicks, Impressionen und die wichtigsten Suchbegriffe aus der Google Search Console, Anfragen pro Monat, Ladezeiten. Ohne diese Werte kannst Du später nicht sagen, ob der Relaunch etwas gebracht hat.
- Alle Adressen sammeln: Jede Seite der alten Website, dazu Bilder und PDFs, die verlinkt oder in der Suche zu finden sind.
- Wertvolle Seiten markieren: Welche Seiten bringen Besucher, welche haben Links von anderen Websites? Diese dürfen auf keinen Fall verloren gehen.
- Ziele und Zielgruppe klären: Wer soll anfragen, was muss diese Person wissen, und welche Zahl soll besser werden?
- Neue Seitenstruktur planen: Aus einer Keyword-Recherche entsteht ein Seitenplan mit einer eigenen Seite je Leistung.
- Inhalte prüfen: Was bleibt, was wird überarbeitet, was fällt weg? Veraltete Texte, alte Stellenanzeigen und doppelte Seiten gehören nicht in die neue Website.
Während des Relaunchs: bauen, ohne live etwas zu riskieren
- Testumgebung nutzen: Die neue Website entsteht nicht auf der Live-Seite, sondern auf einer geschützten Testversion, die Google nicht indexieren darf.
- Weiterleitungsliste erstellen: Jede alte Adresse bekommt ihr neues Ziel, sauber in einer Tabelle, bevor irgendetwas umgeschaltet wird.
- SEO-Grundlagen umsetzen: Seitentitel, Beschreibungen, Überschriften, Bildbeschreibungen, interne Links und strukturierte Daten.
- Tracking vorbereiten: Anfragen, Anrufe und WhatsApp-Klicks messen, mit Einwilligung im Cookie-Banner.
- Gründlich testen: Smartphone, Tablet und Desktop, verschiedene Browser, jedes Formular einmal wirklich abschicken.
Nach dem Relaunch: umschalten und kontrollieren
- Sicherung der alten Website: vollständig, damit im Notfall alles wiederhergestellt werden kann.
- Liveschaltung und Weiterleitungen aktivieren: Sperre der Testumgebung aufheben, damit Google die neue Website crawlen darf.
- Stichproben: alte Adressen aufrufen und prüfen, ob sie auf der richtigen neuen Seite landen.
- Sitemap einreichen: die neue XML-Sitemap in der Google Search Console hinterlegen.
- Beobachten und nachbessern: Fehlerseiten, Indexierung, Klicks und Anfragen in den folgenden Wochen im Blick behalten.
SEO beim Website-Relaunch: so bleiben Deine Rankings erhalten
Google kennt Deine alte Website unter ihren alten Adressen. Jede davon hat über die Zeit Signale gesammelt: Rankings, Klicks, Links von anderen Websites. Werden Adressen geändert, ohne Google zu sagen, wo die Inhalte jetzt liegen, fängt die neue Seite bei null an und die alte liefert eine Fehlerseite. Genau hier entscheidet sich, ob ein Relaunch Sichtbarkeit bringt oder kostet.
301-Weiterleitungen: der wichtigste Schritt
Eine 301-Weiterleitung sagt Browsern und Suchmaschinen: Diese Seite ist dauerhaft umgezogen. Besucher landen automatisch am richtigen Ort, und Google überträgt die Signale der alten Seite auf die neue. Google empfiehlt in seiner Anleitung zum Website-Umzug, serverseitige dauerhafte Weiterleitungen zu nutzen und sie möglichst lange beizubehalten, generell mindestens ein Jahr. So sieht eine Weiterleitungsliste aus:
| Alte Adresse | Neue Adresse |
|---|---|
| /leistungen.html | /leistungen/ als Übersicht |
| /reinigung.php | /gebaeudereinigung/ als eigene Leistungsseite |
| /ueber-uns.php | /ueber-uns/ |
| /news-2019.html | thematisch passende Seite, nicht pauschal die Startseite |
Ein häufiger Fehler ist, alle alten Adressen einfach auf die Startseite umzuleiten. Das wirkt sauber, hilft aber weder Besuchern noch Google, weil der gesuchte Inhalt dort nicht steht. Jede Adresse sollte auf die inhaltlich passendste neue Seite zeigen.
Domain behalten, Struktur mit Bedacht ändern
Die Domain zu wechseln, macht einen Relaunch deutlich riskanter und sollte nur passieren, wenn es einen echten Grund gibt, etwa eine Umfirmierung. Die Seitenstruktur dagegen darf und soll sich ändern, wenn die alte Struktur das Problem war. Dann eben mit vollständiger Weiterleitungsliste.
Die Testumgebung darf nicht bei Google landen
Die Testversion wird mit Passwort geschützt und für Suchmaschinen gesperrt. Sonst tauchen halbfertige Seiten in den Suchergebnissen auf oder konkurrieren als doppelte Inhalte mit der echten Website. Genauso wichtig ist der umgekehrte Fall: Nach dem Launch muss diese Sperre wieder raus. Eine vergessene Sperre ist einer der Klassiker, warum eine neue Website plötzlich aus Google verschwindet.
Inhalte, Seitentitel und interne Links
Seiten, die heute gut ranken, sollten ihre Kernaussagen und Suchbegriffe behalten, auch wenn Texte sprachlich überarbeitet werden. Seitentitel und Beschreibungen gehören bei jeder Seite neu geprüft. Interne Links, die noch auf alte Adressen zeigen, werden direkt auf die neuen umgestellt, statt sich auf Weiterleitungen zu verlassen.
Backlinks im Blick behalten
Links von anderen Websites, etwa von Branchenverzeichnissen, Partnern oder der Presse, zählen zu den wertvollsten Signalen einer Website. Die Weiterleitungen fangen sie auf. Bei den wichtigsten Links lohnt es sich zusätzlich, die verlinkende Seite um eine Aktualisierung auf die neue Adresse zu bitten. Auch das eigene Google Unternehmensprofil sollte auf die richtige neue Seite zeigen.
Der Relaunch als Chance für KI-Antworten
Immer mehr Menschen fragen ChatGPT, Perplexity oder die KI-Übersichten bei Google, bevor sie eine Website besuchen. Ein Relaunch ist der ideale Moment, Inhalte so aufzubauen, dass sie dort zitiert werden können: klare Antworten direkt unter den Überschriften, sauber gegliederte Fragen und Antworten, strukturierte Daten zu Unternehmen und Leistungen. Mehr dazu auf der Seite zu GEO.
Die ersten Wochen nach dem Launch
Leichte Schwankungen in den Rankings sind nach einem Relaunch normal, während Google die neuen Adressen verarbeitet. Laut Google dauert es bei mittelgroßen Websites in der Regel einige Wochen oder länger, bis nach und nach die neuen Adressen statt der alten angezeigt werden. Entscheidend ist, in dieser Zeit genau hinzuschauen, statt einfach abzuwarten:
- Fehlerseiten: Welche Adressen liefern „Seite nicht gefunden“? Fehlende Weiterleitungen werden sofort ergänzt.
- Indexierung: Nimmt Google die neuen Seiten auf, oder werden wichtige Seiten ausgeschlossen?
- Klicks und Suchbegriffe: Wie entwickeln sich die Begriffe, die vor dem Relaunch Besucher gebracht haben?
- Anfragen: Kommen Formulare an, und werden Anrufe und WhatsApp-Klicks gezählt?
- Ladezeit: Hält die neue Website, was sie auf der Testumgebung versprochen hat?
Die Kontrolle in der Search Console gehört bei mir zum Relaunch dazu und ist kein Zusatzprojekt. Wer danach dauerhaft Unterstützung möchte, findet alles zur laufenden Website-Betreuung und zur weiteren Optimierung beim SEO Freelancer.
Was kostet ein Website-Relaunch?
Ein Relaunch kostet ungefähr so viel wie eine neue Website vergleichbarer Größe, weil am Ende eine neue Website entsteht. Dazu kommt der Teil, der bei einer ganz neuen Seite fehlt: Bestandsaufnahme, Übernahme von Inhalten und die Weiterleitungsliste. Diese Staffelung hilft bei der Einordnung:
| Einmalige Kosten, Richtwert | |
|---|---|
| Kleine Website oder One-Pager neu aufsetzen | 500 bis 2.000 € |
| Unternehmenswebsite mit 5 bis 10 Unterseiten | ca. 2.000 bis 3.000 € beim erfahrenen Freelancer |
| Große Firmenwebsite mit vielen Seiten, Agentur | marktüblich schnell fünfstellig |
| Onlineshop | ab etwa 4.000 € |
Die Werte für One-Pager und Onlineshops orientieren sich an der Marktübersicht von Für-Gründer.de. Nach oben ist die Spanne offen: Mehrsprachigkeit, Schnittstellen zu Warenwirtschaft oder CRM und viele neue Texte treiben den Preis. Die laufenden Kosten für Domain, Hosting und Pflege findest Du auf der Seite Website erstellen lassen.
Wovon der Preis beim Relaunch abhängt
- Umfang der alten Website. Zehn Seiten zu übernehmen ist etwas anderes als zweihundert Seiten mit Blogartikeln und PDFs.
- Inhalte. Werden Texte übernommen, überarbeitet oder neu geschrieben? Das ist oft der größte Kostenblock.
- Systemwechsel. Der Umzug von einem Baukasten oder einem alten System zu WordPress bedeutet, Inhalte neu aufzubauen.
- Design. Angepasste Vorlage oder individuelles Design passend zum Corporate Design.
- Funktionen. Terminbuchung, Rechner, Mitgliederbereich oder Shop erhöhen den Aufwand.
Worauf Du beim Angebot für einen Website-Relaunch achten solltest
Angebote für einen Relaunch sind schwer zu vergleichen, weil oft genau die unsichtbaren Teile fehlen. Frag bei jedem Angebot nach:
- Ist die Weiterleitungsliste enthalten, und wer erstellt sie?
- Werden bestehende Rankings und Suchbegriffe vorher ausgewertet?
- Wer überträgt die Inhalte, und wie viele Seiten sind eingerechnet?
- Gibt es eine Kontrolle nach dem Launch, und wie lange?
- Laufen Domain, Hosting und Zugänge auf Deinen Namen?
Ein Angebot, das keinen dieser Punkte erwähnt, ist nicht unbedingt schlecht. Es ist aber ein Zeichen, dass SEO beim Relaunch nicht eingeplant ist, und das wird im Nachhinein meist teurer.
Wie lange dauert ein Website-Relaunch?
Der Relaunch einer typischen Unternehmenswebsite dauert meist einige Wochen, große Websites mit vielen Beteiligten auch mehrere Monate. Die Technik ist dabei selten der Engpass. Zeit kosten vor allem:
- Inhalte: Texte, Fotos und Referenzen, die erst noch entstehen oder freigegeben werden müssen.
- Abstimmungen: je mehr Personen mitentscheiden, desto länger die Feedbackrunden.
- Umfang der Übernahme: viele alte Seiten bedeuten eine lange Weiterleitungsliste.
- Sonderfunktionen: Schnittstellen, Buchungssysteme oder Rechner brauchen Entwicklung und Tests.
Mein Tipp: Plane den Launch nicht in die Hochsaison Deines Geschäfts. Falls nach dem Umschalten etwas nachjustiert werden muss, soll das nicht in den Wochen passieren, in denen die meisten Anfragen kommen.
Wie oft sollte man seine Website relaunchen?
Eine feste Regel gibt es nicht. Ein Relaunch ist dann sinnvoll, wenn Technik, Struktur oder Auftritt nicht mehr zum Unternehmen passen, nicht nach einer bestimmten Zahl von Jahren. Wer die Website zwischendurch pflegt, Inhalte aktuell hält und einzelne Seiten verbessert, schiebt den nächsten großen Relaunch deutlich hinaus.
Typische Fehler beim Relaunch und wie Du sie vermeidest
| Fehler | Folge | So vermeidest Du ihn |
|---|---|---|
| Keine Weiterleitungen | Rankings und Besucher gehen verloren, Links laufen ins Leere | Vollständige Weiterleitungsliste vor dem Launch |
| Alles auf die Startseite umgeleitet | Google wertet die alten Seiten nicht als umgezogen | Jede Adresse auf die passende neue Seite |
| Sperre der Testumgebung vergessen | Neue Website verschwindet aus Google | Indexierung am Launch-Tag prüfen |
| Gut rankende Texte gestrichen | Suchbegriffe, die Anfragen brachten, fallen weg | Vorher auswerten, welche Seiten Besucher bringen |
| Tracking nicht übernommen | Keine Daten, ob der Relaunch etwas gebracht hat | Messung vor dem Launch einrichten und testen |
| Kein Ziel definiert | Schön, aber ohne messbaren Nutzen | Eine Zahl festlegen, die besser werden soll |
„Unsere neue Website ist online“: den Relaunch richtig ankündigen
Eine neue Website ist ein guter Anlass, sich bei Kunden in Erinnerung zu bringen. Die meisten Unternehmen verschenken diesen Moment. So nutzt Du ihn:
- Bestandskunden informieren: eine kurze E-Mail oder ein Newsletter mit dem, was für Kunden neu ist, zum Beispiel Online-Terminbuchung oder neue Leistungen, statt nur „Wir haben ein neues Design“.
- Social Media: ein Beitrag mit Vorher-Nachher-Ansicht oder den drei wichtigsten Neuerungen.
- Google Unternehmensprofil: Link zur Website prüfen und einen Beitrag zur neuen Website veröffentlichen.
- E-Mail-Signatur und Verzeichnisse: Links auf wichtige neue Seiten statt nur auf die Startseite.
- Gedrucktes: Visitenkarten, Flyer oder Schaufenster mit QR-Code auf die passende Seite. Mehr dazu beim Printdesign.
- Mitarbeitende einbeziehen: Wer mit Kunden spricht, sollte wissen, was die neue Website kann, und darauf verweisen.
Relaunch in der Praxis
emmi FLY: Relaunch mit anschließendem Wachstum
emmi FLY bietet Privatflüge zu über 1.000 Zielen in Europa. Beim Relaunch ging es darum, ein klares Versprechen zu transportieren und den Weg zur Buchung in den ersten Sekunden sichtbar zu machen. Danach entstanden eigene Seiten für Reiseziele wie Sylt oder St. Moritz, die konkrete Fragen beantworten. Die Zahlen aus der Google Search Console, letzte drei Monate gegenüber dem Zeitraum davor:
285 Klicks in drei Monaten, fast doppelt so viele wie im Vorzeitraum.
8.618 Einblendungen in den Suchergebnissen, knapp das Vierfache.
Seiten, die vorher nicht in der Suche auftauchten, bringen eigene Besucher.
194 der Klicks entfallen auf die Startseite, die ebenfalls deutlich zugelegt hat.
Zur ehrlichen Einordnung: Das sind kleine absolute Zahlen in einer sehr umkämpften Nische, die Ausgangsbasis lag nahe null. Den ganzen Weg beschreibt die Fallstudie zu emmi FLY.
Main Immobilien: Relaunch mit neuer Corporate Identity
Bei Main Immobilien ging der Relaunch weit über eine neue Website hinaus. Zusammen mit der Website ist eine komplett neue Corporate Identity entstanden: Logo, Farbwelt, Schriften, Icon- und Buttonsystem, festgehalten in einem eigenen Styleguide, der Website und Printmaterial bis zur Visitenkarte zusammenhält. Die Navigation folgt den echten Anliegen der Besucher, und eine eigene Seite zur Immobilienbewertung erklärt die Faktoren und führt direkt in die Anfrage. Ein gutes Beispiel dafür, dass ein Relaunch der richtige Moment für einen neuen Markenauftritt sein kann. Mehr dazu in der Fallstudie zu Main Immobilien und auf der Seite Corporate Design erstellen lassen.
TEKIN Gebäudeservice: Relaunch, Local SEO und Google Ads
Für TEKIN Gebäudeservice habe ich die Website umfassend neu aufgestellt, mit modernem Design und klarer Funktion. Ergänzt durch Local SEO und gezielte Kampagnen bei Google Ads sind Sichtbarkeit und Anfragen deutlich gestiegen. Der Relaunch war hier nicht das Ende, sondern die Grundlage, auf der Werbung und lokale Suche erst richtig wirken konnten. Weitere Projekte findest Du bei den Referenzen.
Für wen sich ein Relaunch mit SEO-Plan besonders lohnt
- Unternehmen mit bestehenden Google-Besuchern, die beim Neustart nichts von dem verlieren wollen, was über Jahre gewachsen ist.
- Handwerker und lokale Dienstleister, deren Website noch aus der Zeit vor dem Smartphone stammt und die in ihrer Region gefunden werden wollen.
- Betriebe nach einem Rebranding, deren neues Logo und Corporate Design auch online sichtbar werden sollen.
- Unternehmen, die Werbung schalten wollen, weil jede Anzeige nur so gut ist wie die Seite, auf der sie landet.
- Websites, die niemand mehr pflegen kann, weil System oder Dienstleister nicht mehr verfügbar sind.
Bei sehr großen Portalen mit mehreren Sprachen, Schnittstellen und vielen Beteiligten ist ein Team einer Agentur oft die bessere Wahl. Auch das sage ich Dir im Erstgespräch offen.

















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