Mörfelden-Walldorf & Rhein-Main

LinkedIn Ads Freelancer

LinkedIn Ads Freelancer statt Agentur: B2B-Kampagnen, die Entscheider erreichen und Leads bringen

Auf keiner anderen Plattform kannst Du Werbung so genau nach Jobtitel, Branche und Unternehmensgröße ausspielen. Genau das macht LinkedIn Ads aber auch teuer, wenn Zielgruppe, Angebot und Tracking nicht sitzen. Als LinkedIn Ads Freelancer übernehme ich, was sonst eine LinkedIn Ads Agentur macht: Strategie, Anzeigen, Tracking und Optimierung, mit einem Ansprechpartner und dem Ziel, dass am Ende nicht Klicks zählen, sondern Anfragen von den richtigen Unternehmen.

Rouven Berz, LinkedIn Ads Freelancer für B2B-Unternehmen
Google
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Kurz und knapp

LinkedIn Ads sind bezahlte Anzeigen im beruflichen Netzwerk LinkedIn, die sich nach Merkmalen wie Jobtitel, Branche, Unternehmensgröße und Karrierestufe ausspielen lassen. Sie eignen sich vor allem für B2B-Angebote mit hohem Kundenwert. Das Mindestbudget liegt laut LinkedIn bei 10 US-Dollar pro Tag, Klickpreise sind im deutschsprachigen Raum marktüblich deutlich höher als bei Meta und liegen oft zwischen 4 und 10 Euro. Ein LinkedIn Ads Freelancer oder eine LinkedIn Ads Agentur übernimmt Zielgruppen, Anzeigen, Tracking und Optimierung. Entscheidend für den Erfolg sind eine klar abgegrenzte Zielgruppe, ein Angebot, das Entscheider wirklich interessiert, und ein Tracking, das Anfragen statt nur Klicks misst.

Erst prüfen, dann schalten

Passt LinkedIn Ads zu Deinem Angebot?

LinkedIn ist kein Kanal für jedes Unternehmen. Bevor Budget fließt, lohnt ein ehrlicher Abgleich.

Gute Voraussetzungen Schwierige Voraussetzungen
Kunden
Unternehmen, also B2B, mit klar benennbaren Rollen wie Geschäftsführung, Einkauf oder IT-Leitung.
Privatkunden, die nach Interessen statt nach Beruf entscheiden.
Kundenwert
Ein neuer Kunde bringt über die Zeit viele tausend Euro.
Kleine Warenkörbe, bei denen sich teure Klicks nie rechnen.
Angebot
Erklärungsbedürftig, mit Mehrwert für die Zielgruppe: Leitfaden, Webinar, Demo, Beratung.
Nur „Kontaktieren Sie uns“ ohne greifbaren Nutzen für den ersten Schritt.
Budget und Geduld
Budget für mehrere Monate Test und Optimierung.
Erwartung von Aufträgen nach wenigen Tagen mit Minibudget.
Vertrieb
Jemand meldet sich schnell bei neuen Leads und qualifiziert sie.
Leads bleiben tagelang liegen und werden kalt.

Passt LinkedIn nicht, heißt das nicht, dass Werbung nicht funktioniert. Für Suchende mit konkretem Bedarf sind Google Ads oft der direktere Weg, für Privatkunden und breite Zielgruppen Meta Ads.

Was LinkedIn besonders macht

Warum B2B-Werbung auf LinkedIn anders funktioniert

Bei Google suchst Du die Menschen über ihre Suche. Bei LinkedIn über ihren Beruf. Diese Zahlen stammen direkt von LinkedIn.

31 Mio. Mitglieder im deutschsprachigen Raum

Laut LinkedIn über 31 Millionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, weltweit über 1,3 Milliarden.

20+ Kategorien für die Zielgruppe

Jobtitel, Funktion, Branche, Unternehmensgröße, Karrierestufe und mehr, frei kombinierbar.

Vorausgefüllt Lead-Formulare

Name, Firma, Position und Kontaktdaten kommen aus dem Profil. Ein Klick statt Formular abtippen.

10 $ Mindestbudget pro Tag

Das technische Minimum laut LinkedIn. Für aussagekräftige Tests braucht es in der Praxis deutlich mehr.

Kampagnen mit Plan

Was ich als LinkedIn Ads Freelancer für Dich übernehme

Von der Zielgruppe bis zur Frage, welche Leads wirklich zu Aufträgen werden. Ein Ansprechpartner statt Agentur-Pingpong.

Zielgruppe und Strategie

Wer entscheidet bei Deinen Kunden, in welchen Branchen und Unternehmensgrößen? Daraus entstehen Zielgruppen, die groß genug zum Ausspielen und eng genug gegen Streuverluste sind.

Angebot und Anzeigen

Welcher erste Schritt ist für Entscheider attraktiv? Anzeigentexte, Formate und Varianten zum Testen, abgestimmt auf Deine Marke und die Phase, in der sich die Zielgruppe befindet.

Tracking, das Anfragen misst

LinkedIn Insight Tag und Conversions sauber eingerichtet, mit Einwilligung im Cookie-Banner. Das LinkedIn-Tracking habe ich bereits umgesetzt, es ist die Grundlage für jede Optimierung.

Lead-Formulare oder Landingpage

Vorausgefüllte Formulare direkt auf LinkedIn oder eine eigene Landingpage, je nachdem, was mehr gute Leads bringt. Landingpages optimiere ich bei Bedarf gleich mit.

Budget und Gebote steuern

Gebotsstrategie, Tagesbudget und Laufzeit so wählen, dass die Kampagne lernt, ohne das Budget in den ersten Tagen zu verbrennen. Schwache Anzeigen und Zielgruppen fliegen raus.

Reporting und Zusammenspiel

Klare Auswertung nach Kosten pro Lead und Lead-Qualität. Und der Blick über LinkedIn hinaus: Retargeting, Google Ads und Microsoft Advertising im selben Plan.

Wie ich B2B-Kampagnen betreue, zeigt die Zusammenarbeit mit avvaneo über Google Ads und Microsoft Advertising, mit monatlichen Reportings und Verbesserungsvorschlägen. Mehr bei den Referenzen.

Vertrauen

Unternehmen, für die ich Kampagnen und Tracking umsetze

Vom B2B-Dienstleister über den regionalen Betrieb bis zum Onlineshop.

Bauheld
Ultraschall Welt
Avvaneo
Main Immobilien
Acila
Solar Vergleich
Emmi Fly
Emmi Carwash
Elektro Wave
Zwilling
Arkian
Maincroft
Photorella
Tekin Gebäudeservice
FM Gebäudeservice
Arelio
Flying Dragon
MD2X
Mino Dogshop
Eleganz

Kundenstimmen

Was Kunden über die Zusammenarbeit sagen

Echte Google-Bewertungen, unverändert übernommen.

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Weitere Stimmen und Projekte findest Du bei den Referenzen.

Was sind LinkedIn Ads?

LinkedIn Ads sind bezahlte Anzeigen im beruflichen Netzwerk LinkedIn. Sie erscheinen im Feed, im Posteingang oder am Rand der Seite und werden über den Campaign Manager von LinkedIn erstellt. Der große Unterschied zu anderen Plattformen: Die Zielgruppe wird nicht über Suchbegriffe oder private Interessen bestimmt, sondern über das, was Menschen in ihrem Profil über ihren Beruf angeben. So erreichst Du gezielt die Geschäftsführerin eines Maschinenbauers mit 200 Mitarbeitenden oder den IT-Leiter in einer Klinik, und zwar bevor diese Menschen überhaupt nach einer Lösung suchen.

LinkedIn arbeitet mit einem Auktionssystem. Du legst ein Kampagnenziel, eine Zielgruppe, ein Budget und eine Gebotsstrategie fest, und LinkedIn entscheidet anhand von Gebot und Relevanz, welche Anzeige ausgespielt wird. Die Kampagnenziele gliedern sich in drei Stufen: Bekanntheit, Interesse, zum Beispiel Websitebesuche oder Interaktionen, und Conversions wie Leads oder Anfragen.

Welche Anzeigenformate gibt es bei LinkedIn?

Das Format hängt vom Ziel ab. Für B2B-Leads sind vor allem diese Formate relevant:

Format Was es ist Gut für
Sponsored Content Bild-, Video- oder Karussell-Anzeigen im Feed Bekanntheit, Websitebesuche, Leads
Document Ads Leitfaden oder Whitepaper als Vorschau direkt im Feed Leads gegen Download
Thought Leader Ads Beiträge von Personen, etwa der Geschäftsführung, werden beworben Vertrauen und Reichweite mit persönlichem Gesicht
Sponsored Messaging Nachrichten im LinkedIn-Posteingang, auch als Gesprächsverlauf mit Auswahlbuttons Einladungen zu Webinar, Demo oder Termin
Text und Dynamic Ads Kleine Anzeigen am Rand, teils mit Profildaten personalisiert Günstige Sichtbarkeit und Retargeting

Thought Leader Ads werden oft unterschätzt. Menschen folgen Menschen, und ein Beitrag der Geschäftsführung wirkt glaubwürdiger als eine Unternehmensanzeige. Laut LinkedIn lassen sich neben Beiträgen von Mitarbeitenden auch Artikel und Newsletter-Beiträge bewerben.

Zielgruppen und Targeting: die eigentliche Stärke

LinkedIn bietet laut eigener Angabe über 20 Kategorien, nach denen Du Zielgruppen bilden kannst. In der Praxis sind diese am wichtigsten:

  • Jobtitel und Funktion: zum Beispiel Einkauf, Personal, IT oder Geschäftsführung.
  • Karrierestufe: vom Einsteiger bis zur Inhaberin, um nur Entscheider zu erreichen.
  • Branche und Unternehmensgröße: etwa Maschinenbau mit 50 bis 500 Mitarbeitenden.
  • Unternehmenslisten: gezielt Deine Wunschkunden ansprechen, wenn Du weißt, wen Du gewinnen willst.
  • Retargeting: Besucher Deiner Website oder Menschen, die ein Video gesehen oder ein Formular geöffnet haben.
  • Region: vom ganzen deutschsprachigen Raum bis zu einzelnen Städten.
Enger ist nicht automatisch besser

Eine Zielgruppe aus fünf gestapelten Merkmalen klingt präzise, ist aber oft so klein, dass LinkedIn sie kaum ausspielen kann, und jeder Klick teuer wird. Besser sind zwei, drei klar abgegrenzte Zielgruppen, die gegeneinander getestet werden.

Lead-Formulare oder Landingpage?

LinkedIn bietet eigene Lead-Gen-Formulare. Klickt jemand auf die Anzeige, öffnet sich ein Formular, das laut LinkedIn bereits mit Name, Kontaktdaten, Unternehmen, Position und Standort aus dem Profil vorausgefüllt ist. LinkedIn empfiehlt, sich auf drei bis vier Felder zu beschränken, möglich sind bis zu zwölf.

Lead-Gen-Formular Eigene Landingpage
Aufwand für Interessenten Sehr gering, Daten sind vorausgefüllt Höher, Formular muss ausgefüllt werden
Menge der Leads Meist höher Meist niedriger
Qualität der Leads Schwankt, Absenden ist sehr leicht Oft höher, wer ausfüllt, ist interessiert
Überzeugungsarbeit Nur Anzeige und kurzer Text Referenzen, Details, Antworten auf Einwände
Weiterverarbeitung Export oder Anbindung ans CRM nötig Läuft über Deine bestehenden Formulare

Welche Variante besser ist, zeigt nur der Test mit Deinem Angebot. Wichtig ist, bei beiden nicht auf den Preis pro Lead zu schauen, sondern darauf, wie viele Leads zu Gesprächen und Aufträgen werden. Wie eine Landingpage aufgebaut sein muss, damit sie Anfragen bringt, steht auf der Seite Website erstellen lassen.

Tracking: ohne saubere Messung keine Optimierung

Die meisten LinkedIn-Kampagnen scheitern nicht an den Anzeigen, sondern daran, dass niemand weiß, welche Anzeige welche Anfrage gebracht hat. Dann wird nach Klickpreis optimiert, und der sagt bei B2B wenig aus. Zwei Werkzeuge sind entscheidend:

LinkedIn Insight Tag

Der Insight Tag ist ein kleiner Code auf Deiner Website. Laut LinkedIn ermöglicht er detaillierte Kampagnenberichte, Retargeting von Websitebesuchern, die Messung von Conversions und Einblicke, aus welchen Berufsgruppen und Branchen Deine Besucher kommen. Weil er Cookies nutzt, wird er in der Regel erst nach Einwilligung im Cookie-Banner geladen. LinkedIn weist außerdem darauf hin, dass der Tag nicht auf Seiten mit sensiblen Daten, etwa zu Gesundheit oder Finanzen, eingesetzt werden darf.

Conversions API

Mit der Conversions API werden Conversions direkt vom Server an LinkedIn übertragen, unabhängig von Cookies im Browser. So lassen sich auch Ereignisse zurückspielen, die nicht auf der Website passieren, zum Beispiel wenn aus einem Lead im CRM ein Termin oder ein Auftrag wird. Das verbessert die Messung über die ganze Customer Journey und hilft LinkedIn, die Kampagne auf wirklich wertvolle Kontakte zu optimieren.

Das Tracking steht vor der ersten Anzeige

Das LinkedIn-Tracking habe ich bereits eingerichtet. Typische Stolpersteine sind fehlende Einwilligung, doppelt gezählte Conversions oder Formulare, die nicht als Lead ankommen. Deshalb starten Kampagnen bei mir erst, wenn die Messung geprüft ist. Mehr zur sauberen Messung im Glossar zur Conversion Rate.

LinkedIn Ads Kosten: Was kostet Werbung auf LinkedIn?

Bei LinkedIn zahlst Du nicht für die Anzeige selbst, sondern je nach Ziel für Klicks, Einblendungen, Videoaufrufe oder gesendete Nachrichten. Der Preis entsteht in einer Auktion und hängt vor allem von Zielgruppe, Kampagnenziel, Wettbewerb und der Relevanz Deiner Anzeige ab. Diese Werte helfen bei der Einordnung:

Richtwert
Mindestbudget pro Tag 10 US-Dollar laut LinkedIn, für jedes Format
Mindestbudget neue Kampagne, Laufzeit 100 US-Dollar laut LinkedIn
Kosten pro Klick marktüblich oft 4 bis 10 €, bei gefragten Zielgruppen mehr
Kosten pro Lead marktüblich von einigen zehn bis mehreren hundert Euro, je nach Angebot

Die Mindestbudgets stammen aus den Empfehlungen von LinkedIn Marketing Solutions. Die Spanne bei den Kosten pro Lead ist so groß, weil ein Download eines Leitfadens etwas ganz anderes ist als eine Anfrage für ein Beratungsgespräch.

Beispielrechnung

Angenommen, Du investierst 1.500 Euro im Monat und der Klick kostet im Schnitt 6 Euro. Das ergibt rund 250 Klicks. Füllen davon 5 Prozent ein Formular aus, sind das etwa 12 Leads und damit rund 125 Euro pro Lead. Wird aus jedem sechsten Lead ein Gespräch und aus jedem dritten Gespräch ein Auftrag, bleibt vielleicht ein Neukunde. Ob sich das lohnt, entscheidet allein, was dieser Kunde über die Zeit wert ist. Die Rechnung ist ein Beispiel, keine Zusage, zeigt aber, warum LinkedIn vor allem bei hohem Kundenwert Sinn macht.

Wovon die Kosten abhängen

  • Zielgruppe: Je gefragter die Berufsgruppe bei anderen Werbetreibenden, desto teurer der Kontakt.
  • Relevanz der Anzeige: Anzeigen, die häufig angeklickt werden, bekommen von LinkedIn bessere Preise.
  • Kampagnenziel: Bekanntheit wird anders abgerechnet und bewertet als Leads.
  • Gebotsstrategie: automatische maximale Auslieferung, Kostenobergrenze oder manuelles Gebot.
  • Zielgruppengröße: Zu kleine Zielgruppen treiben die Preise, zu große verschwenden Budget.

Was kostet eine LinkedIn Ads Agentur oder ein LinkedIn Ads Freelancer?

Zum Werbebudget, das direkt an LinkedIn geht, kommt die Betreuung. Marktüblich sind eine monatliche Pauschale nach Aufwand oder ein Anteil am Werbebudget. Achte darauf, dass die Betreuung nicht automatisch teurer wird, nur weil mehr Budget ausgegeben wird, und dass Werbekonto und Daten bei Dir liegen. Was die Betreuung bei Dir kostet, hängt von Zielen, Anzahl der Kampagnen und dem Aufwand für Anzeigen und Tracking ab und klärt sich im Erstgespräch.

Welches Budget solltest Du für LinkedIn Ads einplanen?

Mit 10 Dollar am Tag läuft eine Kampagne technisch, aber sie sammelt so wenige Daten, dass sich kaum etwas lernen lässt. Für einen aussagekräftigen Test planen viele Unternehmen marktüblich einen niedrigen vierstelligen Betrag pro Monat über rund drei Monate ein. Das klingt nach viel, ist aber realistisch, wenn schon ein einziger Neukunde ein Vielfaches davon wert ist.

LinkedIn Ads mit kleinem Budget

Ist das Budget begrenzt, lohnt es sich, klein und fokussiert zu starten statt breit und dünn:

  • Retargeting: nur Menschen ansprechen, die schon auf Deiner Website waren. Die Zielgruppe ist klein, aber warm.
  • Unternehmenslisten: eine überschaubare Liste von Wunschkunden statt einer ganzen Branche.
  • Thought Leader Ads: gute organische Beiträge der Geschäftsführung gezielt verlängern.
  • Eine Zielgruppe, ein Angebot: lieber eine Kampagne richtig testen als fünf halbherzig.

LinkedIn Ads, Google Ads oder Meta Ads?

Die Kanäle schließen sich nicht aus, sie erreichen Menschen in unterschiedlichen Momenten. So unterscheiden sie sich:

LinkedIn Ads Google Ads Meta Ads
Wie Du Kunden erreichst Über Beruf, Branche und Firma Über das, was jemand sucht Über Interessen und Verhalten
Moment Bevor ein Bedarf aktiv gesucht wird Wenn der Bedarf da ist Beim Scrollen in der Freizeit
Klickpreise Meist am höchsten Je nach Suchbegriff sehr unterschiedlich Meist deutlich günstiger
Stärke Entscheider in B2B präzise erreichen Kaufbereite Nachfrage abholen Reichweite und Privatkunden

Für viele B2B-Unternehmen funktioniert die Kombination am besten: LinkedIn baut Bekanntheit bei den richtigen Entscheidern auf, und wenn diese später suchen, stehst Du mit Google Ads oder Microsoft Advertising oben. Bei Microsoft lassen sich Suchanzeigen sogar nach LinkedIn-Profilangaben wie Branche und Position steuern, mehr dazu beim LinkedIn-Profil-Targeting. Einen Überblick über alle bezahlten Kanäle gibt die Seite zum SEA Freelancer.

Typische Fehler bei LinkedIn Ads

  • Ohne Tracking starten. Dann wird nach Klicks optimiert, obwohl Leads und Aufträge zählen.
  • Maximale Auslieferung ohne Kontrolle. Automatische Gebote können Klickpreise schnell nach oben treiben, wenn niemand hinschaut.
  • Die LinkedIn Audience Expansion aktiv lassen. Die Zielgruppe wird automatisch erweitert und die sorgfältige Auswahl verwässert.
  • Werbung wie im Prospekt. Stockfotos und Unternehmensfloskeln gehen im Feed unter.
  • Kein attraktiver erster Schritt. „Jetzt Kontakt aufnehmen“ ist für kalte Zielgruppen eine zu große Hürde.
  • Leads bleiben liegen. Wer sich erst nach einer Woche meldet, hat den Moment des Interesses verpasst.
  • Zu früh abbrechen. B2B-Entscheidungen brauchen Zeit, nach zwei Wochen lässt sich selten ein Urteil fällen.

Woran Du eine gute LinkedIn Ads Agentur oder einen guten Freelancer erkennst

Wer „LinkedIn Ads Agentur“ sucht, findet viele Anbieter mit ähnlichen Versprechen. Diese Fragen trennen gute von austauschbaren Angeboten:

  • Wie wird gemessen? Ein gutes Konzept beginnt mit Insight Tag, Conversions und der Frage, wie Leads zu Aufträgen zurückgemeldet werden.
  • Worauf wird optimiert? Kosten pro qualifiziertem Lead statt Klickpreis oder Reichweite.
  • Wem gehört das Werbekonto? Konto, Zielgruppen und Daten sollten bei Dir liegen.
  • Wie sieht das Reporting aus? Verständlich, regelmäßig und mit konkreten nächsten Schritten.
  • Denkt der Anbieter über LinkedIn hinaus? Landingpage, Retargeting und Suchanzeigen gehören zum selben Plan.
  • Wird ehrlich gesagt, wenn LinkedIn nicht passt? Nicht jedes Angebot braucht die teuerste B2B-Plattform.

Für wen sich LinkedIn Ads besonders eignen

  • B2B-Dienstleister und Beratungen, deren Kunden über Vertrauen und Expertise entscheiden.
  • Software- und IT-Anbieter, die Entscheider in bestimmten Funktionen erreichen wollen.
  • Industrie und Zulieferer mit erklärungsbedürftigen Produkten und klar abgegrenzten Zielbranchen.
  • Unternehmen mit Wunschkundenliste, die gezielt bestimmte Firmen ansprechen wollen.
  • Veranstalter von Webinaren und Events für Fachpublikum.

Für Recruiting eignet sich LinkedIn ebenfalls. Auf dieser Seite geht es aber um Kampagnen, die Kunden gewinnen.

Agentur oder Freelancer?

LinkedIn Ads Agentur oder LinkedIn Ads Freelancer?

Große Agenturen haben Teams für Design, Video und Content. Ein Freelancer hat den kürzeren Draht und den ganzen Kanalmix im Kopf.

LinkedIn Ads Freelancer LinkedIn Ads Agentur
Ansprechpartner
Die Person, die Deine Kampagnen auch wirklich umsetzt.
Oft Account Manager, umgesetzt wird im Hintergrund.
Kanäle
LinkedIn, Google Ads, Microsoft Advertising und Meta in einem Plan.
Spezialagenturen konzentrieren sich oft auf LinkedIn allein.
Tracking und Landingpage
Gehören direkt dazu, ohne weitere Dienstleister.
Je nach Agentur inklusive oder als Zusatzleistung.
Wege
Kurz, per Telefon oder WhatsApp.
Termine, Tickets, Abstimmungsrunden.
Passt besonders für
Mittelständische B2B-Unternehmen, die messbar Leads wollen.
Große Budgets mit viel Video- und Content-Produktion.

Bei sehr großen internationalen Kampagnen mit laufender Content-Produktion in mehreren Sprachen ist ein Agenturteam oft die bessere Wahl. Das sage ich Dir offen.

Ablauf

Vom Fit-Check bis zum ersten qualifizierten Lead

Erst messen können, dann Budget ausgeben. Und nach Qualität der Leads optimieren, nicht nach dem billigsten Klick.

Schritt 1

Fit-Check und Ziel

Passt LinkedIn zu Angebot, Kundenwert und Zielgruppe? Welche Zahl soll am Ende stimmen? Du bekommst eine ehrliche Einschätzung.

Schritt 2

Tracking und Zielgruppen

Insight Tag, Conversions und Einwilligung einrichten und prüfen. Zielgruppen und Angebot für den ersten Schritt festlegen.

Schritt 3

Start mit Tests

Mehrere Anzeigen und Zielgruppen gegeneinander, mit kontrollierten Geboten und Budget. Lead-Formular oder Landingpage im Vergleich.

Schritt 4

Auswerten und ausbauen

Welche Leads werden zu Gesprächen? Was schwach ist, fliegt raus, was funktioniert, bekommt mehr Budget. Mit regelmäßigem Reporting.

Fit-Check anfragen

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu LinkedIn Ads

Deine Frage zu LinkedIn-Werbung ist nicht dabei? Schreib mir, wen Du erreichen willst.

Was kosten LinkedIn Ads?
Das Mindestbudget liegt laut LinkedIn bei 10 US-Dollar pro Tag. Ein Klick kostet im deutschsprachigen Raum marktüblich oft zwischen 4 und 10 Euro, bei gefragten Zielgruppen auch mehr. Die Kosten pro Lead reichen je nach Angebot von einigen zehn bis zu mehreren hundert Euro. Dazu kommt die Betreuung, falls Du die Kampagnen nicht selbst steuerst.
Wie hoch ist das Mindestbudget für LinkedIn Ads?
Technisch sind es laut LinkedIn 10 US-Dollar pro Tag und 100 US-Dollar Laufzeitbudget für neue Kampagnen. Für einen aussagekräftigen Test planen viele Unternehmen aber einen niedrigen vierstelligen Betrag pro Monat über rund drei Monate ein, damit genug Daten für Entscheidungen zusammenkommen.
Was kostet eine LinkedIn Ads Agentur?
Zusätzlich zum Werbebudget fällt die Betreuung an, marktüblich als monatliche Pauschale nach Aufwand oder als Anteil am Werbebudget. Wichtig ist, dass Werbekonto und Daten bei Dir liegen und die Betreuung nicht automatisch mit dem Budget steigt. Was es bei Dir kostet, klärt sich im Erstgespräch.
Welche Agentur betreut LinkedIn Ads für B2B-Unternehmen?
Neben spezialisierten LinkedIn-Agenturen gibt es LinkedIn Ads Freelancer, die LinkedIn zusammen mit Google Ads, Microsoft Advertising und Tracking betreuen. Entscheidend ist weniger die Größe als die Frage, ob nach qualifizierten Leads statt nach Klicks optimiert wird und ob das Werbekonto bei Dir bleibt.
Was macht ein LinkedIn Ads Freelancer?
Ein LinkedIn Ads Freelancer plant und betreut LinkedIn-Kampagnen als selbstständiger Spezialist statt als Agenturteam: Zielgruppen festlegen, Anzeigen und Lead-Formulare erstellen, Insight Tag und Conversions einrichten, Budget und Gebote steuern und regelmäßig auswerten. Der Vorteil ist ein fester Ansprechpartner, der die Kampagnen selbst umsetzt.
Lohnen sich LinkedIn Ads für kleine Unternehmen?
Ja, wenn sie Unternehmen als Kunden haben und ein neuer Kunde viel wert ist, etwa in Beratung, IT oder Industrie. Mit kleinem Budget lohnt es sich, fokussiert zu starten: Retargeting von Websitebesuchern, eine Liste mit Wunschkunden oder beworbene Beiträge der Geschäftsführung.
Was ist besser: LinkedIn Ads oder Google Ads?
Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Google Ads erreichen Menschen, die gerade aktiv nach einer Lösung suchen. LinkedIn Ads erreichen Entscheider nach Beruf und Branche, bevor sie suchen. Für viele B2B-Unternehmen funktioniert die Kombination am besten.
Was ist der Unterschied zwischen LinkedIn Ads und Meta Ads?
LinkedIn richtet sich nach beruflichen Merkmalen und eignet sich vor allem für B2B. Meta, also Facebook und Instagram, bietet mehr Reichweite und meist deutlich günstigere Klicks, spricht Menschen aber über private Interessen an. Für Privatkunden ist Meta meist die bessere Wahl.
Welche Anzeigenformate gibt es bei LinkedIn?
Die wichtigsten sind Sponsored Content mit Bild, Video oder Karussell im Feed, Document Ads zum Vorschauen von Leitfäden, Thought Leader Ads für Beiträge von Personen, Sponsored Messaging im Posteingang sowie Text- und Dynamic Ads am Seitenrand.
Wie funktionieren LinkedIn Lead-Gen-Formulare?
Klickt jemand auf die Anzeige, öffnet sich ein Formular direkt auf LinkedIn, das mit Name, Kontaktdaten, Unternehmen, Position und Standort aus dem Profil vorausgefüllt ist. LinkedIn empfiehlt drei bis vier Felder, möglich sind bis zu zwölf. Die Leads lassen sich exportieren oder an ein CRM anbinden.
Was ist der LinkedIn Insight Tag?
Ein kleiner Code auf Deiner Website, der Conversions misst, Retargeting von Websitebesuchern ermöglicht und zeigt, aus welchen Berufsgruppen Deine Besucher kommen. Da er Cookies nutzt, wird er in der Regel erst nach Einwilligung im Cookie-Banner geladen. Ergänzend überträgt die Conversions API Ereignisse direkt vom Server.
Wie lange dauert es, bis LinkedIn Ads Ergebnisse bringen?
Erste Klicks und Leads kommen oft schon in den ersten Tagen. Ob die Kampagne wirtschaftlich ist, zeigt sich aber erst, wenn aus Leads Gespräche und Aufträge werden. Bei B2B-Entscheidungen dauert das eher Wochen bis Monate, deshalb sollte ein Test auf mehrere Monate angelegt sein.
Brauche ich eine LinkedIn-Unternehmensseite für Werbung?
Für die meisten Formate ja, denn Anzeigen im Feed laufen im Namen Deiner Unternehmensseite. Die Seite ist kostenlos und schnell angelegt. Sie sollte gepflegt wirken, weil Interessenten nach einem Klick oft auch dort vorbeischauen.

Die richtigen Entscheider erreichen, statt Budget zu verbrennen?

Erzähl mir, wen Du gewinnen willst und was ein Kunde für Dich wert ist. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob LinkedIn Ads passen und womit Du starten solltest.