Mörfelden-Walldorf & Rhein-Main

Corporate Design & Markenaufbau

Corporate Design erstellen lassen: ein Auftritt, der überall gleich stark wirkt

Ein Logo allein ist noch keine Marke. Erst feste Farben, Schriften, Bildsprache und klare Regeln sorgen dafür, dass Website, Visitenkarte, Angebot und Anzeige wie aus einem Guss wirken, auch wenn sie von verschiedenen Menschen gestaltet werden. Wenn Du Dein Corporate Design bei mir erstellen lässt, endet es nicht als PDF in der Schublade, sondern wird direkt auf Website, Google-Profil und Werbung umgesetzt.

Rouven Berz, Corporate Design und Markenauftritt für Unternehmen
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Kurz und knapp

Ein Corporate Design ist das einheitliche visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens: Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Gestaltungsregeln, festgehalten in einem Styleguide und angewendet auf Website, Geschäftsausstattung, Social Media und Werbung. Wer ein Corporate Design erstellen lässt, bekommt nicht nur Entwürfe, sondern ein System, mit dem jede spätere Anwendung zum Auftritt passt. Marktübliche Richtwerte für ein kompaktes Corporate Design mit Styleguide liegen beim Freelancer bei etwa 800 bis 3.000 Euro, bei Agenturen häufig bei 3.000 bis 15.000 Euro.

Bestandteile

Was zu einem Corporate Design gehört

Vier Bausteine tragen jeden Auftritt. Fehlt einer, wird es beim nächsten Flyer oder der nächsten Anzeige wieder Verhandlungssache.

Logo in allen Varianten

Quer, gestapelt, als Zeichen allein, farbig und einfarbig, mit Schutzraum und Mindestgröße.

Farben mit festen Werten

Haupt- und Akzentfarben in HEX, RGB und CMYK, dazu Abstufungen für Flächen und Zustände.

Schriften mit klaren Aufgaben

Welche Schrift für Überschriften, welche für Fließtext, in welchen Größen und Schnitten.

Anwendung vom Button bis zur Visitenkarte

Bildsprache, Icons, Buttons, Layouts, Geschäftsausstattung und Vorlagen für den Alltag.

Das Logo ist dabei nur der erste Baustein. Wie daraus ein einsatzfertiges Zeichen wird, steht auf der Seite Logo erstellen lassen.

Kundenstimmen

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Was ist ein Corporate Design?

Corporate Design, kurz CD, ist das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens, im Deutschen oft auch Firmendesign genannt. Es legt fest, wie das Unternehmen aussieht, egal wo es auftaucht: auf der Website, im Google Unternehmensprofil, auf Rechnungen, Visitenkarten, dem Firmenwagen oder in einer Anzeige auf Instagram.

Der Nutzen ist ganz praktisch. Wer ein Unternehmen mehrmals gleich erlebt, erkennt es wieder und traut ihm eher. Und intern spart ein Corporate Design Zeit: Niemand muss bei jedem neuen Flyer überlegen, welches Blau das richtige ist oder wie groß das Logo sein darf.

Corporate Design oder Corporate Identity?

Beide Begriffe werden oft gleich verwendet, meinen aber Unterschiedliches. Die Corporate Identity, kurz CI, ist die Identität des Unternehmens: wofür es steht, wie es auftritt, spricht und handelt. Das Corporate Design ist der sichtbare Teil davon. Wer eine „Corporate Identity erstellen lassen“ möchte, meint in der Praxis meist genau das: ein Erscheinungsbild, das zu dem passt, wofür das Unternehmen steht.

Beispiel: das Corporate Design von Main Immobilien

Für Main Immobilien ist ein Markenauftritt von Grund auf entstanden. Der Anspruch des Unternehmens war klar formuliert, daraus ergaben sich vier Werte, an denen sich jede gestalterische Entscheidung messen lassen musste: strukturiert, wertorientiert, partnerschaftlich und nachhaltig.

Farbwelt

Ein tiefes Blau als Grundton für Seriosität, ein warmes Beige als Akzent für Wertigkeit, dazu zurückhaltende Töne für Flächen:

MAIN Blue#1A283B
MAIN Beige#C9A27A
Muted Blue#415A77
Second Beige#F0ECE7

Schriften

Überschriften

Klarheit, die Orientierung schafft.

Libre Baskerville

Fließtext

Persönliche Beratung für hochwertige Immobilien im Rhein-Main-Gebiet.

Montserrat

Beide Schriften sind frei verfügbar, dem Unternehmen entstehen dadurch keine laufenden Lizenzkosten.

Buttons und Anwendung

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Für Buttons sind Varianten und Zustände festgelegt, vom Normalzustand über Hover bis Disabled. Das Logo gibt es quer, hoch und quadratisch, mit einem definierten Schutzraum. Alles zusammen steht in einem Styleguide, der Website und Drucksachen bis zur Visitenkarte zusammenhält. Die ganze Geschichte steht in der Fallstudie zu Main Immobilien.

Und mein eigener Auftritt

Auch diese Website folgt einem Corporate Design: ein kräftiges Orange als Markenfarbe, die Schrift Poppins in wenigen, klar zugeordneten Schnitten und das B aus dem Logo als wiederkehrendes Zeichen, etwa vor jeder Überschrift-Pille. Sobald solche Regeln stehen, sehen neue Seiten automatisch nach der Marke aus.

Orange#F56A1E
Ink#141414
Orange Soft#FBE7DC
Warm White#F8F5F1

Markenaufbau: in welcher Reihenfolge?

Viele fangen beim Logo an und wundern sich später, dass Website und Werbung trotzdem nicht zusammenpassen. Diese Reihenfolge hat sich bewährt:

  1. Positionierung: Für wen bist Du da, was unterscheidet Dich, welchen Eindruck willst Du hinterlassen?
  2. Logo: das Zeichen, das diesen Eindruck in einer Form bündelt.
  3. Corporate Design: Farben, Schriften, Bildsprache und Regeln, die das Logo in jede Anwendung tragen.
  4. Website: der Ort, an dem der Auftritt am häufigsten gesehen wird und Anfragen entstehen.
  5. Sichtbarkeit: Google, Unternehmensprofil und Anzeigen, die Menschen zu dieser Website bringen.

Der Vorteil, alles aus einer Hand zu bekommen: Das Corporate Design wird von Anfang an so gebaut, dass es auf der Website, im Google Unternehmensprofil über Local SEO und in Anzeigen funktioniert, und nicht erst im Nachhinein angepasst werden muss.

Was in einem Styleguide steht

Der Styleguide, auch Designmanual oder Markenhandbuch genannt, ist das Dokument, das ein Corporate Design im Alltag nutzbar macht. Er richtet sich an alle, die später etwas gestalten: Mitarbeitende, Druckerei, Webdesigner, Werbetechniker oder die Agentur für die nächste Kampagne.

  • Logo-Regeln: Varianten, Schutzraum, Mindestgröße und was nicht erlaubt ist, etwa Verzerren oder fremde Farben.
  • Farbpalette: alle Farben mit HEX, RGB und CMYK und wofür sie eingesetzt werden.
  • Typografie: Schriften, Schnitte und Größen für Überschriften und Fließtext.
  • Bildsprache: welche Art von Fotos und Grafiken passt und welche nicht.
  • Elemente: Icons, Buttons, Abstände und Raster.
  • Beispiele: fertige Anwendungen, an denen sich neue Gestaltungen orientieren.

Für kleine Unternehmen reicht oft ein kompakter Styleguide auf wenigen Seiten. Ein dickes Markenhandbuch, das niemand liest, hilft niemandem.

Geschäftsausstattung und Vorlagen

Ein Corporate Design zeigt seinen Wert in den Dingen, die jeden Tag benutzt werden. Typische Anwendungen sind:

  • Print: Visitenkarte, Briefbogen, Flyer, Aufkleber, Beschriftung von Fahrzeug und Schild. Mehr dazu auf der Seite Printdesign.
  • Büro: Vorlagen für Angebote, Rechnungen und Präsentationen, E-Mail-Signatur.
  • Digital: Website, Favicon, Profilbilder, Titelbilder und Vorlagen für Social-Media-Beiträge.
  • Werbung: Anzeigenmotive, die in Google, Facebook und Instagram sofort als Deine Marke erkennbar sind.
Aus der Praxis

Das schönste Corporate Design nützt nichts, wenn die Rechnungsvorlage weiter aus Word 2010 stammt und die Mitarbeitenden eigene Flyer basteln. Deshalb gehören für mich die Vorlagen, die im Alltag wirklich benutzt werden, genauso dazu wie das Logo.

Neues Corporate Design oder Überarbeitung?

Nicht jedes Unternehmen braucht einen kompletten Neustart. Oft ist ein Logo vorhanden, das Kunden kennen, aber alles drumherum ist über die Jahre gewachsen: drei verschiedene Blautöne, fünf Schriften, jede Drucksache anders. Dann reicht es häufig, das Bestehende zu ordnen, das Logo sauber nachzuzeichnen und Regeln festzulegen. Ein neues Corporate Design lohnt sich eher, wenn sich das Unternehmen neu ausrichtet, fusioniert, einen neuen Namen bekommt oder der alte Auftritt der Qualität der Arbeit spürbar hinterherhinkt.

Was kostet ein Corporate Design?

Der Preis hängt vor allem vom Umfang ab: nur Logo, Farben und Schriften oder zusätzlich Styleguide, Geschäftsausstattung und Vorlagen. Als Orientierung dienen diese marktüblichen Richtwerte:

Richtwert
Design-Plattform mit Wettbewerb rund 400 bis 1.400 € netto, meist Logo, Visitenkarte und Briefpapier
Freelancer, kompaktes CD mit Styleguide etwa 800 bis 3.000 €
Agentur, vollständiges CD-Projekt häufig 3.000 bis 15.000 €, bei großen Unternehmen mehr

Viele Designer orientieren sich am Vergütungstarifvertrag Design der Allianz deutscher Designer und der Selbstständigen Designstudios. Er sieht laut PAGE Mindeststundensätze von 120 Euro für strategisches und 105 Euro für konzeptionelles und operatives Design vor. Was Dein Corporate Design kostet, hängt davon ab, ob ein Logo schon da ist und welche Anwendungen gebraucht werden. Das klärt sich im Erstgespräch.

Typische Fehler beim Corporate Design

  • Nur für den Bildschirm gedacht. Die Farben leuchten auf dem Monitor und wirken im Druck matt, weil es keine CMYK-Werte gibt.
  • Zu viele Farben und Schriften. Je mehr erlaubt ist, desto weniger einheitlich wird es.
  • Schriften ohne Lizenz. Eine Schrift, die nur auf dem Rechner des Designers lizenziert ist, fehlt später auf der Website oder in Office.
  • Kein Styleguide. Ohne schriftliche Regeln verwässert der Auftritt mit jeder neuen Gestaltung.
  • Keine Vorlagen. Wenn Angebote, Rechnungen und Präsentationen nicht dazu passen, sehen Kunden das Corporate Design nur auf der Website.

Handbuch oder Alltag

Corporate Design als PDF oder im Einsatz?

Viele Corporate Designs enden als schönes Handbuch. Wirkung entfalten sie erst dort, wo Kunden sie sehen.

Gestaltet und umgesetzt Nur übergeben
Website
Farben, Schriften und Buttons direkt so gebaut.
Muss ein anderer Dienstleister erst übersetzen.
Google-Profil
Logo, Titelbild und Fotos passend eingerichtet.
Bleibt oft beim alten Logo.
Anzeigen
Motive im Markenauftritt, sofort wiedererkennbar.
Werden ohne Regeln neu erfunden.
Alltag
Vorlagen für Angebote, Rechnungen und Social Media.
Styleguide liegt im Ordner, Word bleibt wie es war.

Du brauchst nicht alles auf einmal. Oft ist der sinnvolle Start ein sauberes Logo mit Farben und Schriften, die Website folgt, sobald das Fundament steht.

Ablauf

Vom Gespräch zum fertigen Styleguide

Erst verstehen, wofür das Unternehmen steht, dann gestalten. So entsteht ein Auftritt, der nicht nur schön ist, sondern passt.

Schritt 1

Gespräch

Unternehmen, Zielgruppe, Werte und Wettbewerb. Was gibt es schon, was soll bleiben, wo wird der Auftritt eingesetzt?

Schritt 2

Grundlagen

Logo neu oder überarbeitet, Farbwelt, Schriften und Bildsprache, abgestimmt in Entwürfen.

Schritt 3

System

Icons, Buttons, Layouts und ein kompakter Styleguide mit allen Regeln und Farbwerten.

Schritt 4

Anwendung

Geschäftsausstattung, Vorlagen und auf Wunsch direkt die Website und Anzeigen im neuen Auftritt.

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen zum Corporate Design

Deine Frage zum Markenauftritt fehlt? Schick mir, was Du schon hast.

Was kostet ein Corporate Design?
Marktübliche Richtwerte liegen beim Freelancer für ein kompaktes Corporate Design mit Styleguide bei etwa 800 bis 3.000 Euro, bei Agenturen häufig bei 3.000 bis 15.000 Euro. Design-Plattformen mit Wettbewerb bieten Pakete aus Logo, Visitenkarte und Briefpapier ab rund 400 Euro netto an.
Was gehört zu einem Corporate Design?
Logo in allen Varianten, Farbpalette mit festen Farbwerten, Schriften, Bildsprache, Gestaltungselemente wie Icons und Buttons sowie ein Styleguide mit den Regeln. Dazu kommen je nach Bedarf Geschäftsausstattung, Vorlagen und Social-Media-Grafiken.
Was ist der Unterschied zwischen Corporate Identity und Corporate Design?
Die Corporate Identity ist die Identität eines Unternehmens: wofür es steht, wie es auftritt und kommuniziert. Das Corporate Design ist der sichtbare Teil davon, also Logo, Farben, Schriften und Gestaltung.
Braucht ein kleines Unternehmen ein Corporate Design?
Ja, aber in passender Größe. Ein Logo mit festen Farben, Schriften, einem kompakten Styleguide und den Vorlagen, die im Alltag gebraucht werden, reicht für die meisten kleinen Unternehmen völlig aus.
Was ist ein Styleguide?
Ein Styleguide hält die Regeln eines Corporate Designs fest: Logo-Varianten und Schutzraum, Farben mit HEX-, RGB- und CMYK-Werten, Schriften, Bildsprache und Gestaltungselemente. Er sorgt dafür, dass der Auftritt einheitlich bleibt, auch wenn verschiedene Menschen gestalten.
Kann mein bestehendes Logo bleiben?
Oft ja. Ist ein Logo bei Kunden bekannt, lohnt es sich meist, es sauber nachzuzeichnen und behutsam zu modernisieren, statt es zu ersetzen. Das Corporate Design baut dann darauf auf.
Was ist eine Geschäftsausstattung?
Die Geschäftsausstattung umfasst die Drucksachen und Vorlagen für den Geschäftsalltag im Corporate Design, typischerweise Visitenkarte, Briefbogen, Vorlagen für Angebote und Rechnungen sowie die E-Mail-Signatur.
Wie lange dauert es, ein Corporate Design erstellen zu lassen?
Das hängt vom Umfang und von den Abstimmungsrunden ab. Ein kompaktes Corporate Design für ein kleines Unternehmen braucht eher Wochen als Tage, ein umfangreiches Markenhandbuch für ein größeres Unternehmen entsprechend länger.

Ein Auftritt, der endlich zusammenpasst?

Schick mir Logo, Website und ein, zwei Drucksachen. Ich sage Dir, was bleiben kann, was nicht zusammenpasst und womit Du anfangen solltest.