Was macht ein SEA Freelancer?
SEA steht für Search Engine Advertising, also bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Ein SEA Freelancer, oft auch SEA Experte oder SEA Spezialist genannt, kümmert sich um alles, was zwischen Werbebudget und Umsatz liegt: Welche Suchbegriffe sich lohnen, wie das Konto aufgebaut wird, welche Anzeigen und Landingpages überzeugen und wie Gebote und Budget verteilt werden.
Der Unterschied zur Agentur liegt in der Struktur, nicht im Können: Du sprichst immer mit der Person, die Deine Kampagnen tatsächlich steuert. Es gibt keinen Account Manager als Zwischenstelle und keine Juniorkraft, die das Konto nach dem Pitch übernimmt.
Das meiste Budget geht nicht an schlechten Anzeigen verloren, sondern an Klicks, die nie eine Chance auf Umsatz hatten: falsche Suchbegriffe, fehlende Ausschlüsse, automatische Einstellungen, die niemand geprüft hat. Genau dort fange ich an.
Meine Leistungen als SEA Freelancer
Kampagnen und Plattformen
- Google Ads Suchkampagnen. Anzeigen genau dann, wenn jemand nach Deiner Leistung sucht. Die Basis fast jedes Kontos. Alles zu Kampagnentypen und Gebotsstrategien auf der Seite zum Google Ads Freelancer.
- Google Shopping und Performance Max. Für Onlineshops: Produkte mit Bild und Preis direkt in der Suche. Performance Max spielt eine Kampagne über Suche, Shopping, YouTube, Display, Gmail und Maps aus, braucht dafür aber gutes Tracking und klare Vorgaben, sonst verteilt Google das Budget nach eigenem Ermessen.
- Remarketing, Display und YouTube. Menschen erneut ansprechen, die Deine Seite schon kennen, oder Reichweite dort aufbauen, wo Deine Zielgruppe Videos schaut.
- Microsoft Advertising. Anzeigen in der Bing-Suche, oft mit weniger Konkurrenz und niedrigeren Klickpreisen. Besonders im B2B-Umfeld eine gute Ergänzung, weil viele Firmenrechner Bing und Edge nutzen. Mehr dazu auf der Seite zum Bing Ads Freelancer.
- ChatGPT Ads. Seit August 2026 auch in Deutschland buchbar. Was dahintersteckt, steht auf der Seite zu ChatGPT Ads.
- Meta Ads als Ergänzung. Streng genommen kein SEA, weil niemand sucht: Anzeigen auf Facebook und Instagram wecken Nachfrage, die später in der Suche ankommt. Mehr dazu auf der Seite zum Meta Ads Freelancer.
- LinkedIn Ads für B2B. Ebenfalls kein SEA, aber für Unternehmen mit Geschäftskunden oft die sinnvollste Ergänzung: Anzeigen nach Jobtitel, Branche und Unternehmensgröße, bevor Entscheider überhaupt suchen. Mehr dazu auf der Seite zu LinkedIn Ads.
Grundlagen, die über den Erfolg entscheiden
- Konto-Audit. Bestehende Konten prüfe ich auf verschwendetes Budget, fehlende Ausschlüsse, falsche Gebotsstrategien und Tracking-Lücken. Du bekommst eine priorisierte Liste, was zuerst zu tun ist.
- Conversion-Tracking. Ohne verlässliche Messung optimiert Google auf das Falsche. Ich richte Conversions über den Google Tag Manager ein, inklusive Werten für Bestellungen und Anfragen.
- Einwilligungsmodus. Für Nutzer aus dem Europäischen Wirtschaftsraum müssen Einwilligungen über den Consent Mode an Google übergeben werden. Fehlt das, fallen laut Google Remarketing und personalisierte Werbung weg. Details in der Google-Ads-Hilfe.
- Landingpages. Die beste Anzeige verpufft auf einer Seite, die nicht überzeugt. Ich prüfe, ob Anzeige und Zielseite dasselbe versprechen, und verbessere die Conversion Rate. Mehr dazu bei der Landingpage Optimierung.
- Reporting in verständlichem Deutsch. Monatlich, mit den Zahlen, die für Dein Geschäft zählen, und einer Einordnung, was als Nächstes dran ist.
Wo in Werbekonten das meiste Budget verloren geht
In übernommenen Konten finde ich fast immer dieselben Muster: Keywords ohne Ausschlüsse, ungeprüfte Voreinstellungen bei Standorten und Empfehlungen, Conversions, die das Falsche zählen, und Markensuchen, die den ROAS schönrechnen. Keines davon fällt im Alltag auf, jedes kostet jeden Monat Geld.
Welche Einstellungen das konkret sind und wie Gebotsstrategien, Keyword-Optionen und Qualitätsfaktor zusammenhängen, erkläre ich ausführlich auf der Seite zum Google Ads Freelancer.
Auf welche Zahlen es wirklich ankommt
Klicks und Impressionen sehen im Reporting gut aus, bezahlen aber keine Rechnung. Gesteuert wird auf die Zahlen, die direkt mit Umsatz zusammenhängen:
- ROAS. Umsatz je investiertem Werbe-Euro, die wichtigste Kennzahl für Onlineshops. Was ein guter Wert ist, hängt von Deiner Marge ab, mehr dazu im Glossar zu ROAS.
- Kosten pro Anfrage. Für Dienstleister die entscheidende Größe, gemessen gegen den Wert eines neuen Kunden.
- Conversion Rate. Wie viele Besucher aus den Anzeigen tatsächlich kaufen oder anfragen.
- Anteil verschwendeter Klicks. Wie viel Budget in Suchbegriffe fließt, die nie zu Umsatz führen. In übernommenen Konten oft der schnellste Hebel.
SEA oder SEO?
Beides führt über Google zu Kunden, aber auf unterschiedlichen Wegen:
| SEA | SEO | |
|---|---|---|
| Wirkung | Sofort, ab dem ersten Tag | Nach Wochen bis Monaten |
| Kosten | Jeder Klick kostet Geld | Klicks kostenlos, dafür Aufwand für Inhalte und Technik |
| Wenn das Budget endet | Sichtbarkeit endet sofort | Rankings bleiben eine Zeit lang bestehen |
| Steuerbarkeit | Budget, Region und Zeit genau steuerbar | Langsamer, abhängig vom Wettbewerb |
| Stark für | Neue Angebote, Aktionen, schnelle Tests | Dauerhafte Sichtbarkeit und sinkende Kosten je Kunde |
Am meisten bringt beides zusammen: Die Kampagnendaten zeigen schnell, welche Suchbegriffe tatsächlich Umsatz bringen, und genau dafür lohnt sich der langfristige Aufbau über SEO. Wie das aussieht, steht auf der Seite zum SEO Freelancer, für lokale Unternehmen beim Local SEO.
Dein Konto gehört Dir
Ein Punkt, den viele erst beim Wechsel des Dienstleisters bemerken: Legt eine Agentur oder ein Freelancer das Google-Ads-Konto über ein eigenes Verwaltungskonto neu an, wird dieses Verwaltungskonto laut Google automatisch Eigentümer. Wird dagegen ein bestehendes Konto nur verknüpft, bleibt die Inhaberschaft beim Unternehmen, nachzulesen in der Google-Ads-Hilfe.
Mein Rat, egal mit wem Du arbeitest: Das Konto sollte auf Dein Unternehmen laufen, mit Deiner Zahlungsmethode, und der Dienstleister bekommt nur Zugriff. Dann gehören Dir auch die über Jahre gesammelten Daten, wenn sich die Zusammenarbeit einmal ändert.
Wann sich bezahlte Suchanzeigen rechnen
- Onlineshops, die Produkte mit klarer Kaufabsicht verkaufen und über Shopping-Anzeigen direkt mit Bild und Preis sichtbar werden.
- Dienstleister und Handwerk, die schnell Anfragen brauchen, etwa bei Notdiensten oder in der Region, während SEO noch aufgebaut wird.
- B2B-Anbieter mit hohem Kundenwert, bei denen schon wenige Anfragen im Monat das Budget rechtfertigen.
- Neue Angebote, bei denen man schnell herausfinden will, ob überhaupt Nachfrage besteht.
Weniger sinnvoll ist SEA, wenn niemand nach Deinem Angebot sucht, weil es noch unbekannt ist, oder wenn der Wert eines Kunden die Klickpreise in Deiner Branche nicht trägt. Das prüfe ich vor dem Start, nicht erst nach dem ersten verbrannten Budget.
Was kostet ein SEA Freelancer?
Die Kosten bestehen aus zwei getrennten Teilen. Das Werbebudget zahlst Du direkt an Google oder Microsoft, es fließt vollständig in die Anzeigen. Meine Betreuung rechne ich getrennt ab, abhängig davon, wie viele Kampagnen und Plattformen betreut werden und ob zuerst ein Setup mit Tracking nötig ist.
Welches Werbebudget sinnvoll ist, hängt von den Klickpreisen in Deiner Branche ab. Als Faustregel sollte das Budget genug Klicks bringen, damit sich innerhalb weniger Wochen erkennen lässt, was funktioniert. Wie bei allen meinen Leistungen gibt es keine Mindestlaufzeit.




















