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Was ist Printdesign?
Printdesign ist die Gestaltung von Medien, die gedruckt werden. Dazu gehören Layout, Schrift, Farben, Bilder und die Frage, in welcher Reihenfolge jemand eine Information wahrnimmt. Ein gutes Printdesign sorgt dafür, dass eine Botschaft in wenigen Sekunden ankommt, egal ob auf einer Visitenkarte im Portemonnaie oder auf einem Plakat an der Bushaltestelle.
Printdesign ist ein Teilbereich des Grafikdesigns. Der Unterschied zu Designs für Websites oder Social Media: Was gedruckt ist, lässt sich nicht mehr ändern. Ein Tippfehler auf 1.000 Flyern bleibt auf 1.000 Flyern. Deshalb gehört zu gutem Printdesign nicht nur ein schöner Entwurf, sondern auch eine saubere, druckfertige Datei.
Beispiele für Printdesign
- Geschäftsausstattung: Visitenkarten, Briefpapier, Briefumschläge, Stempel.
- Werbemittel: Flyer, Postkarten, Plakate, Broschüren, Kataloge.
- Außenwerbung: Schaufensterbeklebung, Schilder, Banner, Fahrzeugbeschriftung.
- Verpackung: Etiketten, Aufkleber, Produktverpackungen.
- Gastronomie und Handel: Speisekarten, Gutscheine, Kundenstopper, Preisschilder.
Printdesign oder Screendesign: der Unterschied
| Printdesign | Screendesign | |
|---|---|---|
| Wo es erscheint | Papier, Folie, Karton, Glas | Website, App, Social Media |
| Farben | Druckfarben (CMYK) | Bildschirmfarben (RGB) |
| Änderungen | Nach dem Druck nicht mehr möglich | Jederzeit anpassbar |
| Wirkung | Man hält es in der Hand | Man scrollt daran vorbei |
Beides gehört heute zusammen. Wer auf der Visitenkarte anders aussieht als auf der Website, wirkt beliebig. Deshalb gestalte ich Print immer mit Blick auf den gesamten Auftritt, von Logo bis zur passenden Website.
Visitenkarten und Geschäftsausstattung
Die Visitenkarte ist oft das Erste, was jemand von Dir in der Hand hält. Sie sollte in Sekunden zeigen, wer Du bist, was Du machst und wie man Dich erreicht, ohne mit Informationen überladen zu sein. Passend dazu gestalte ich Briefpapier und Vorlagen, damit Angebote und Rechnungen genauso professionell wirken. Wie aus einem Logo eine komplette Geschäftsausstattung bis zur Visitenkarte wird, zeigt die Fallstudie zu Main Immobilien.
Flyer, die gelesen werden
Ein Flyer hat meist nur ein paar Sekunden, bevor er weggelegt wird. Er braucht deshalb eine klare Überschrift, einen erkennbaren Nutzen und einen einzigen, deutlichen nächsten Schritt: anrufen, vorbeikommen, QR-Code scannen. Ich gestalte Flyer so, dass genau diese drei Dinge auf den ersten Blick erkennbar sind, statt jede Leistung des Unternehmens unterzubringen.
Schaufensterbeklebung
Ein Schaufenster wird im Vorbeigehen gesehen, oft aus mehreren Metern Entfernung oder aus dem Auto. Die Gestaltung muss deshalb anders funktionieren als ein Flyer: wenige Worte, große Schrift, starker Kontrast und genug freie Fläche, damit man noch in den Laden hineinsehen kann. Ich entwerfe die Beklebung passend zu Deinem Auftritt und liefere die Dateien, mit denen der Werbetechniker die Folien produziert und anbringt. Dafür brauche ich die genauen Maße und Fotos der Scheiben.
Ich drucke nicht selbst, und das ist für Dich ein Vorteil. Du bist an keine Druckerei gebunden, kannst Preise vergleichen, bei Deinem Betrieb vor Ort drucken lassen und für jeden Nachdruck dieselbe Datei verwenden. Du zahlst für Gestaltung, nicht für einen versteckten Aufschlag auf den Druck.
Was „druckfertig“ bedeutet
Druckereien und Werbetechniker brauchen Dateien, die bestimmte Vorgaben erfüllen. Sonst gibt es weiße Blitzer am Rand, abgeschnittene Texte oder Farben, die ganz anders aussehen als auf dem Bildschirm. Die üblichen Anforderungen in einfachen Worten:
| Worum es geht | |
|---|---|
| Beschnitt | Ein paar Millimeter Rand rund um das Format, meist 2 bis 3 mm, die beim Zuschneiden wegfallen. So entstehen keine weißen Kanten. |
| Sicherheitsabstand | Texte und Logos halten etwa 3 bis 5 mm Abstand zum Rand, damit nichts angeschnitten wird. |
| Bildqualität | Fotos in ausreichend hoher Auflösung, als Richtwert 300 dpi, damit nichts verpixelt aussieht. |
| Druckfarben | Farben im Druckfarbraum CMYK statt in Bildschirmfarben, damit es keine bösen Überraschungen gibt. |
| Dateiformat | Ein PDF im Druckstandard mit eingebetteten Schriften, das die Druckerei ohne Nacharbeit verwenden kann. |
Jede Druckerei hat leicht unterschiedliche Vorgaben. Hast Du Dich schon für eine entschieden, schick mir deren Datenblatt oder die Produktseite mit, dann lege ich die Datei genau passend an.
Print trifft Online
Ich komme aus dem Online-Marketing, und das merkt man meinem Printdesign an. Ein Flyer oder ein Schaufenster soll nicht nur gut aussehen, sondern Menschen dazu bringen, etwas zu tun:
- QR-Codes mit Ziel: nicht einfach auf die Startseite, sondern direkt zum Angebot, zur Terminbuchung oder zur Google-Bewertung.
- Eigene Landingpage: Für eine Flyer-Aktion lohnt sich oft eine eigene Seite, auf der das Angebot aus dem Flyer wieder auftaucht.
- Einheitlicher Auftritt: Wer den Flyer in der Hand hält und danach Deine Website öffnet, soll sofort sehen, dass beides zusammengehört.
- Google-Profil: Wer das Schaufenster sieht, sucht Dich oft später bei Google. Dann sollte das Unternehmensprofil genauso gepflegt sein, mehr dazu bei Local SEO.
Tipps für Flyer, Visitenkarten und Schaufenster
- Eine Botschaft pro Flyer. Wer alles erzählen will, wird gar nicht gelesen.
- Kontaktdaten groß genug. Telefonnummer und Website müssen ohne Brille lesbar sein.
- Weißraum ist kein verschenkter Platz. Freie Flächen lenken den Blick auf das Wichtige.
- Schaufenster aus der Entfernung prüfen. Was aus drei Metern nicht lesbar ist, sieht niemand.
- Öffnungszeiten ans Fenster. Sie gehören zu den Dingen, die Passanten am häufigsten suchen.
- Vor dem Druck ein Probeausdruck. Farben und Schriftgrößen wirken auf Papier anders als am Bildschirm.
- Papier und Veredelung mitdenken. Eine Visitenkarte auf dickem Papier fühlt sich hochwertiger an, das bespricht man am besten direkt mit der Druckerei.
Was kostet Printdesign?
Die Kosten hängen vor allem vom Umfang ab. Eine Visitenkarte ist schneller gestaltet als ein mehrseitiger Flyer, und eine Schaufensterbeklebung braucht zusätzlich die genauen Maße und Fotos der Scheiben. Günstiger wird es, wenn Logo, Farben und Schriften schon feststehen, weil dann nicht erst ein Stil entwickelt werden muss. Die Druckkosten zahlst Du direkt an die Druckerei Deiner Wahl.
Was Dein Projekt kostet, sage ich Dir nach einem kurzen Gespräch, in dem wir klären, was gestaltet werden soll, wofür es eingesetzt wird und was schon vorhanden ist.
Für welche Betriebe sich professionelles Printdesign auszahlt
- Handwerksbetriebe, die mit Visitenkarte, Flyer und Fahrzeug einen einheitlichen Eindruck hinterlassen wollen.
- Läden, Cafés und Restaurants mit Schaufenster, Speisekarte und Aktionen.
- Praxen, Kanzleien und Dienstleister, bei denen Seriosität schon auf dem Briefpapier beginnt.
- Gründerinnen und Gründer, die mit Logo, Visitenkarte und Website gleich von Anfang an professionell auftreten wollen.
- Unternehmen mit lokaler Werbung, die Flyer-Aktionen mit Website und Google verbinden wollen.