Mörfelden-Walldorf & Rhein-Main

OnPage-Optimierung

Kurz und knapp

OnPage-Optimierung ist alles, was Du auf Deiner eigenen Website verbessern kannst: Inhalte, Struktur, Technik und interne Verlinkung.

Was bedeutet OnPage-Optimierung?

OnPage-Optimierung umfasst alle Maßnahmen auf der eigenen Website. Dazu gehören Inhalte, Überschriftenstruktur, Seitentitel, Beschreibungen, Bilder, interne Links, Ladezeit und die Darstellung auf dem Handy.

Der Vorteil gegenüber der OffPage-Optimierung: Du hast alles selbst in der Hand. Es hängt nicht davon ab, ob jemand anders auf Dich verlinkt. Deshalb fängt jedes sinnvolle SEO-Projekt hier an.

Der größte Hebel liegt fast immer in der Struktur. Eine Seite, die vier Themen gleichzeitig behandelt, rankt für keines davon richtig. Vier eigene Seiten mit klarem Schwerpunkt und sinnvoller Verlinkung untereinander funktionieren deutlich besser.

Danach folgen Inhalte, die die Suchabsicht wirklich treffen, und die technische Basis. Wie ich das im Detail angehe, steht unter OnPage SEO.

Beispiel

Eine Praxis hatte alle Behandlungen auf einer einzigen Seite. Nach der Aufteilung in fünf Unterseiten, jede mit eigener Überschrift, eigenem Titel und internen Verweisen, verdoppelte sich die Zahl der Suchbegriffe, über die die Website gefunden wurde.

Die Bestandteile im Überblick

Struktur: Welche Seiten es gibt, welche Frage jede beantwortet und wie sie untereinander verlinkt sind. Das ist die Ebene mit dem größten Hebel und die, die am häufigsten übersprungen wird.

Inhalt: Texte, die die Suchabsicht treffen, Überschriften in sinnvoller Gliederung, Bilder mit Alternativtext, Tabellen und Listen dort, wo sie das Lesen erleichtern.

Auszeichnung: Seitentitel, Beschreibung, sprechende Adressen, Canonical-Angaben und strukturierte Daten für Bewertungen, Öffnungszeiten oder Fragen.

Technik auf Seitenebene: Ladezeit, Darstellung auf dem Handy, saubere Weiterleitungen und die Frage, ob eine Seite überhaupt in den Index soll.

Ohne Messung keine Optimierung

Bevor etwas geändert wird, brauche ich den Ist-Stand: Welche Seiten bekommen Klicks, über welche Suchanfragen, auf welcher Durchschnittsposition. Diese Daten stehen kostenlos in der Google Search Console und sind aussagekräftiger als jede Werkzeugbewertung.

Aus dem Abgleich entsteht die Reihenfolge. Seiten auf den Positionen fünf bis fünfzehn sind die dankbarsten Kandidaten, weil dort kleine Verbesserungen sofort Klicks bringen. Seiten jenseits von Position dreißig brauchen meist mehr als Feinarbeit.

Nach der Änderung wird erneut gemessen, frühestens nach zwei bis vier Wochen. Wer täglich nachsieht, verwechselt Rauschen mit Wirkung.

Worauf es ankommt

  • Eine Absicht je Seite. Das ist die wichtigste Entscheidung und wird am häufigsten übersprungen.
  • Überschriften als Gliederung. H1 einmal, darunter H2 und H3 in logischer Reihenfolge.
  • Intern verlinken. Jede neue Seite braucht Verweise von bestehenden Seiten, sonst bleibt sie allein.
  • Bilder aufbereiten. Größe, Format und Alternativtext gehören zusammen.

Häufige Fehler

  • Texte verlängern, um eine Wortzahl zu erreichen, statt Fragen zu beantworten.
  • Überschriften nach Optik vergeben, dadurch entstehen Sprünge in der Gliederung.
  • Neue Unterseiten anlegen, ohne sie irgendwo zu verlinken.

Häufige Fragen

Womit fange ich an?
Mit einer Bestandsaufnahme: Welche Seiten gibt es, welchen Zweck hat jede, und gibt es Überschneidungen. Danach die Seiten mit dem größten Geschäftswert überarbeiten, nicht die einfachsten.
Wie lang muss ein Text sein?
So lang, wie die Frage es verlangt. Ein Vergleich mit den Seiten, die aktuell vorn stehen, gibt eine Orientierung. Länge allein ist kein Qualitätsmerkmal.
Wie oft soll ich Inhalte aktualisieren?
Wenn sich etwas geändert hat: Preise, Leistungen, Ansprechpartner, gesetzliche Vorgaben. Ein Datum zu ändern, ohne den Inhalt anzufassen, bringt nichts.

Verwandte Begriffe

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