Was Du bekommst, wenn Du Deine Website bei mir erstellen lässt
Die meisten Websites scheitern nicht am Design, sondern daran, dass sie niemand findet oder dass Besucher nicht verstehen, was sie als Nächstes tun sollen. Deshalb fange ich nicht mit Farben an, sondern mit der Frage, wer Deine Website besucht und was diese Menschen wissen wollen.
Konzept und Seitenstruktur
Welche Seiten braucht es, wie hängen sie zusammen, und nach welchen Begriffen suchen Deine Kunden? Aus einer Keyword-Recherche entsteht ein Seitenplan, in dem jede Leistung eine eigene Seite bekommt, statt dass alles auf einer Seite zusammengedrängt wird. So kann jede Unterseite für ihr eigenes Thema bei Google ranken.
Texte, die verkaufen und gefunden werden
Gute Webtexte beantworten die Fragen, die Kunden vor einer Anfrage wirklich haben: Was genau bekomme ich, was kostet es ungefähr, wie läuft es ab, warum gerade Du? Ich schreibe die Texte mit Dir oder überarbeite Deine vorhandenen, mit den Suchbegriffen an den Stellen, an denen Google sie erwartet. Mehr dazu auf der Seite zu SEO Content.
Webdesign, das zu Deiner Marke passt
Das Design folgt Deinem Auftritt, nicht einer Vorlage, die zwanzig Wettbewerber auch nutzen. Gibt es noch kein Logo und keine festen Farben, entsteht beides mit, so wie bei Main Immobilien. Mehr dazu auf der Seite Logo erstellen lassen. Jede Seite wird zuerst für das Smartphone gedacht, weil dort bei vielen Branchen der Großteil der Besucher ankommt.
Technik, Tracking und Übergabe
- System nach Bedarf. WordPress für Websites, die Du selbst pflegen willst, Shopify oder Shopware für Onlineshops.
- Ladezeit und Technik. Optimierte Bilder, saubere Seitenstruktur, strukturierte Daten und eine Sitemap für Google.
- Messung. Formulare, Anrufe und WhatsApp-Klicks werden als Anfragen gezählt, mit Einwilligung im Cookie-Banner.
- Übergabe. Du bekommst alle Zugänge und eine Einweisung, damit Du Texte und Bilder selbst ändern kannst. Wer Updates, Backups und Pflege lieber abgibt, findet alles zur Website-Betreuung.
Website selbst erstellen, Baukasten oder erstellen lassen?
Nicht jede Website muss man erstellen lassen. Für einen Verein oder eine private Seite reicht oft ein Baukasten. Sobald die Website aber Kunden gewinnen soll, verschiebt sich die Rechnung: Dann zählt nicht, was sie kostet, sondern was sie bringt.
| Erstellen lassen | WordPress selbst | Baukasten | |
|---|---|---|---|
| Einstiegskosten | Einmalig vierstellig und mehr | Gering, dazu Hosting und Plugins | Ab wenigen Euro im Monat |
| Dein Zeitaufwand | Inhalte liefern und freigeben | Hoch, inklusive Einarbeitung | Mittel |
| Design | Individuell nach Deiner Marke | Theme, begrenzt anpassbar | Vorlagen des Anbieters |
| SEO und Ladezeit | Von Anfang an eingeplant | Möglich, erfordert Fachwissen | Oft eingeschränkt |
| Unabhängigkeit | Hoch, wenn Zugänge bei Dir liegen | Hoch | An den Anbieter gebunden |
Ein Mittelweg, den viele unterschätzen: WordPress selbst aufsetzen und nur Konzept, Texte und SEO beauftragen. Das spart Budget, setzt aber voraus, dass Du Zeit und etwas Technikverständnis mitbringst.
Homepage oder Website: gibt es einen Unterschied?
Im Alltag meinen beide Begriffe dasselbe, und Google behandelt „Homepage erstellen lassen“ und „Website erstellen lassen“ auch fast gleich. Streng genommen ist die Homepage nur die Startseite, die Website der gesamte Auftritt mit allen Unterseiten. Für Dein Projekt ist der Unterschied wichtiger, als er klingt: Wer nur eine Homepage plant, denkt oft an eine einzige Seite. Wer bei Google für mehrere Leistungen gefunden werden will, braucht eine Website mit eigenen Seiten für jedes Thema.
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Für die meisten Unternehmen liegt eine gute Website im niedrigen vierstelligen Bereich. Nach oben ist die Spanne offen, weil unter „Website“ alles fällt, von der Online-Visitenkarte bis zum Portal mit Schnittstellen. Diese Staffelung hilft bei der Einordnung:
| Einmalige Kosten, Richtwert | |
|---|---|
| Web-Visitenkarte (One-Pager) | 500 bis 2.000 € |
| Unternehmenswebsite mit 5 bis 10 Unterseiten | ca. 2.000 bis 3.000 € beim erfahrenen Freelancer |
| Umfangreiche Firmenwebsite, Agentur | deutlich mehr, bis 20.000 € und darüber |
| Onlineshop | ab etwa 4.000 € |
Die Werte für One-Pager, große Firmenwebsites und Onlineshops stammen aus der Marktübersicht von Für-Gründer.de. Die Stufe dazwischen passt zu dem, was selbstständige Webdesigner öffentlich nennen: Festpreise zwischen rund 1.490 und 2.890 Euro netto für kleine WordPress-Websites bis etwa sieben Seiten. Achte darauf, ob Texte, Logo und SEO-Planung enthalten sind oder extra kosten.
Laufende Kosten nach dem Launch
- Domain: rund 5 bis 20 Euro im Jahr.
- Hosting: für die meisten Projekte etwa 50 bis 300 Euro im Jahr, bei viel Traffic mehr.
- Lizenzen: für Premium-Themes, Plugins oder Shop-Apps, je nach System einmalig oder jährlich.
- Wartung: Updates, Backups und kleine Änderungen, entweder selbst erledigt oder als Betreuung beauftragt.
Wer nur die Erstellung vergleicht und die laufenden Kosten vergisst, rechnet sich jedes Angebot schön.
Wovon der Preis wirklich abhängt
- Anzahl und Art der Seiten. Zehn Leistungsseiten mit eigenen Texten sind mehr Arbeit als zehn kurze Unterseiten.
- Texte und Bilder. Bringst Du fertige Inhalte mit oder entstehen sie im Projekt? Das ist oft der größte Kostenblock.
- Design. Angepasste Vorlage oder individuelles Design, eventuell mit neuem Logo.
- Funktionen. Terminbuchung, Mitgliederbereich, Mehrsprachigkeit oder Shop erhöhen den Aufwand deutlich.
- SEO und Messung. Keyword-Recherche, Weiterleitungen bei einem Relaunch und sauberes Tracking.
Festpreis, Stundensatz oder Tagessatz?
Alle drei Modelle sind üblich. Ein Festpreis gibt Planungssicherheit, setzt aber einen klar beschriebenen Umfang voraus. Bei Stunden- oder Tagessätzen zahlst Du den tatsächlichen Aufwand, was bei offenen Projekten fairer sein kann. Wichtiger als das Modell ist, dass im Angebot steht, welche Seiten, Texte, Funktionen und Korrekturrunden enthalten sind. Was bei Deinem Projekt realistisch ist, kläre ich im Erstgespräch.
Die teuerste Website ist die, die zweimal gebaut wird. Das passiert, wenn eine günstige Seite live geht, nach einem Jahr keine Anfragen bringt und dann doch mit Struktur, Texten und SEO neu aufgesetzt werden muss. Frag deshalb bei jedem Angebot: Wie sollen Kunden diese Website finden?
Woran viele neue Websites scheitern
- Schön, aber unsichtbar. Ohne Suchbegriffe in Seitentiteln, Überschriften und Texten weiß Google nicht, wofür die Seite ranken soll.
- Alle Leistungen auf einer Seite. Eine Sammelseite rankt für keine Leistung richtig. Eigene Unterseiten tun es.
- Keine klare nächste Aktion. Besucher müssen ohne Scrollen sehen, wie sie anfragen, anrufen oder buchen.
- Relaunch ohne Weiterleitungen. Ändern sich Adressen und fehlen Weiterleitungen, verlieren alte Seiten ihre Rankings und Links laufen ins Leere.
- Keine Messung. Wer nicht weiß, wie viele Anfragen die Website bringt, kann sie auch nicht verbessern.
- Abhängigkeit vom Dienstleister. Liegen Domain und Hosting auf dessen Namen, wird jeder Wechsel zum Problem.
Schnell, barrierearm und rechtlich sauber
Ladezeit: die Core Web Vitals
Google misst die Nutzererfahrung mit drei Kennzahlen. Als gut gelten laut web.dev: der größte Inhalt ist nach höchstens 2,5 Sekunden geladen (LCP), die Seite reagiert auf Eingaben in höchstens 200 Millisekunden (INP), und das Layout verrutscht kaum (CLS bis 0,1). Gemessen wird am 75. Perzentil der Seitenaufrufe, getrennt nach Mobilgerät und Desktop. Was hinter den Werten steckt, erklärt der Glossar-Eintrag zu PageSpeed.
Barrierefreiheit: das BFSG
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Es betrifft unter anderem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, also etwa Onlineshops und Buchungen für Verbraucher. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz, die Dienstleistungen anbieten, sind laut Bundesfachstelle Barrierefreiheit ausgenommen. Unabhängig von der Pflicht lohnen sich gute Kontraste, lesbare Schriftgrößen und beschriftete Bilder immer, weil sie jede Website für alle leichter nutzbar machen.
Impressum, Datenschutz und Einwilligung
Impressum und Datenschutzerklärung gehören auf jede geschäftliche Website. Werden Analyse- oder Werbe-Tools eingesetzt, braucht es vorher die Einwilligung der Besucher über ein Cookie-Banner. Die Rechtstexte selbst sollten von einem Generator eines Fachanbieters oder einem Anwalt kommen, ich baue sie sauber ein und sorge dafür, dass Tracking erst nach Einwilligung startet.
Neue Website bei bestehender Seite: Relaunch ohne Rankingverlust
Hat Deine alte Website schon Besucher aus Google, ist ein Relaunch der riskanteste Moment. Vor dem Launch entsteht deshalb eine Liste aller alten Adressen, die Besucher oder Links bekommen, und jede zeigt per 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite. Nach dem Launch prüfe ich in der Google Search Console, ob Seiten verloren gehen, und korrigiere nach. Wie ein Relaunch mit anschließendem Wachstum aussehen kann, zeigt die Fallstudie zu emmi FLY. Checkliste, Kosten und alle SEO-Schritte stehen auf der Seite zum Website-Relaunch.
Was Du vor dem Start vorbereiten solltest
Je klarer diese Punkte sind, desto genauer wird das Angebot und desto schneller geht das Projekt:
- Ziel: Anfragen, Buchungen, Verkäufe oder Bewerbungen? Und wie viele wären ein Erfolg?
- Zielgruppe: Wer soll anfragen, und was muss diese Person wissen, bevor sie es tut?
- Leistungen: Welche Leistungen sollen eine eigene Seite bekommen?
- Inhalte: Was ist vorhanden, Logo, Fotos, Texte, Referenzen, Kundenstimmen?
- Beispiele: Zwei, drei Websites, die Dir gefallen, und eine, die Dir nicht gefällt.
- Bestehendes: Domain, Hosting und Zugänge zur alten Website, falls vorhanden.
- Rahmen: Budget und Termin, bis wann die Website online sein soll.
Wann sich eine professionelle Website auszahlt
- Selbstständige und Freiberufler, die Anfragen nicht nur über Empfehlungen bekommen wollen.
- Handwerker und lokale Dienstleister, deren Kunden in der Region suchen, zusammen mit Local SEO und dem Google Unternehmensprofil.
- Mittelständische Unternehmen, deren Website veraltet ist, langsam lädt oder auf dem Smartphone nicht funktioniert.
- Onlineshops, die über Suche und Werbung verkaufen und eine technisch saubere Basis brauchen.
- Unternehmen, die Werbung schalten wollen. Jede Anzeige bei Google Ads ist nur so gut wie die Seite, auf der sie landet.
Bei sehr großen Portalen mit Schnittstellen zu Warenwirtschaft, CRM und mehreren Sprachen ist ein Team einer Agentur oft die bessere Wahl. Das sage ich Dir im Erstgespräch offen.