Google Ads für Unternehmen in Mainz
Mainz ist Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und hat knapp 224.000 Einwohner. Hier sitzen das ZDF und der SWR, die Johannes Gutenberg-Universität und Unternehmen wie Schott, Werner & Mertz und Biontech, dazu ein dichter Mittelstand aus Handwerk, Handel, Praxen und Dienstleistern. Die Stadt gliedert sich in 15 Ortsbezirke, von der Altstadt und der Neustadt am Rhein bis zu Finthen, Lerchenberg und Ebersheim am Stadtrand.
Wer hier mit Google Ads Kunden gewinnen will, arbeitet in einem Markt mit zwei Grenzen. Im Norden und Osten trennt der Rhein die Stadt von Wiesbaden und damit von Hessen. Im Süden und Westen geht Mainz nahtlos in den Landkreis Mainz-Bingen über, mit Orten wie Budenheim, Ingelheim am Rhein und Nieder-Olm. Beide Grenzen entscheiden mit darüber, wie Du Deine Kampagne aufbauen solltest.
Was Google unter „Mainz“ versteht
Wählst Du in Google Ads den Standort „Mainz“, nimmt Google die Stadt in Rheinland-Pfalz. Das klingt eindeutig, hat aber drei Haken, die ich in fast jedem Konto aus der Stadt prüfe.
Ortsbezirke laufen über Postleitzahlen
In Googles Standortliste sind nur wenige Mainzer Ortsbezirke als eigene Orte geführt, etwa Gonsenheim und Mainz-Hechtsheim. Finthen, Mombach, Lerchenberg, Weisenau oder Laubenheim findest Du dort nicht. Dafür sind alle Postleitzahlen der Stadt von 55116 bis 55131 als eigene Ziele verfügbar. Willst Du einzelne Teile der Stadt stärker bewerben oder ausschließen, führt der Weg deshalb über die Postleitzahlen.
Mainz-Kastel gehört nicht dazu
Mainz-Kastel trägt Mainz im Namen, gehört aber zu Wiesbaden. Google führt den Ort folgerichtig unter Hessen und nicht unter Mainz. Ein Betrieb in der Neustadt, der seine Kunden auch drüben in Kastel und Kostheim hat, muss diese Stadtteile deshalb ausdrücklich hinzufügen. Wie das auf der Wiesbadener Seite des Rheins funktioniert, steht bei Google Ads Wiesbaden.
Rheinhessen gibt es als Ziel nicht
Viele Mainzer Unternehmen beschreiben ihr Einzugsgebiet als Rheinhessen. In Google Ads lässt sich diese Region nicht auswählen. Wer Rheinhessen erreichen will, setzt das Gebiet aus dem Landkreis Mainz-Bingen und einzelnen Orten zusammen oder arbeitet mit einem Umkreis. Der Landkreis ist in Googles Liste als eigenes Ziel hinterlegt, Ingelheim am Rhein, Nieder-Olm, Budenheim und Oppenheim ebenfalls.
Bingen gibt es in Googles Standortliste zweimal: einmal in Rheinland-Pfalz und einmal in Baden-Württemberg. Wer im Suchfeld nur „Bingen“ eingibt und den ersten Treffer nimmt, sollte prüfen, ob der richtige Ort am Rhein ausgewählt ist. Sonst laufen die Anzeigen in Baden-Württemberg statt am Rhein.
Landkreis Mainz-Bingen und die andere Rheinseite
Für viele Leistungen endet Dein Markt nicht an der Stadtgrenze. Kunden aus Budenheim, Ingelheim oder Nieder-Olm fahren in die Stadt, und Betriebe aus der Stadt arbeiten regelmäßig im Landkreis. Ich lege den Landkreis oder ausgewählte Orte deshalb als eigene Ziele an. So zeigt sich nach einigen Wochen, ob eine Anfrage aus Ingelheim mehr oder weniger kostet als eine aus der Oberstadt, und Du kannst die Gebote für beide Gebiete getrennt steuern.
Mit Wiesbaden ist es ähnlich, nur mit Landesgrenze dazwischen. Für einen Handwerksbetrieb in Mombach liegt Schierstein näher als Ebersheim. Ob Wiesbaden in Deine Kampagne gehört, hängt davon ab, ob Du dort arbeitest und ob Dich die Menschen dort als Anbieter aus der Nachbarschaft wahrnehmen. Ich teste es in der Regel als getrenntes Ziel mit eigenem Budget, statt die andere Rheinseite über einen großen Umkreis einfach mitlaufen zu lassen.
Wenn „Mainz“ nicht Dein Angebot meint
Der Stadtname taucht in Suchen auf, die mit Deinem Angebot nichts zu tun haben: Menschen suchen nach dem 1. FSV Mainz 05, nach Fastnachtsterminen, nach Vorlesungen und Wohnungen rund um den Campus oder nach Stellen bei den großen Arbeitgebern. Wer Keywords mit „Mainz“ weitgehend passend einbucht, zahlt schnell für solche Klicks.
Ich prüfe deshalb im Suchbegriffbericht, welche Suchen tatsächlich zu Klicks geführt haben, und schließe alles aus, was keinen Kunden bringt. Gerade in den ersten Wochen nach dem Start ist das die wirksamste Arbeit am Konto. Die Liste wächst mit der Zeit und gehört zu den wertvollsten Bausteinen, die ein Konto hat.
Fastnacht und andere Spitzen: Budget nach Kalender
Mainz ist seit dem 19. Jahrhundert eine Hochburg der rheinischen Fastnacht. Für Gastronomie, Hotels, Kostümverleih oder Lieferdienste verändert sich die Nachfrage in diesen Tagen spürbar, für andere Betriebe ist es eine Zeit, in der Anzeigen kaum Anfragen bringen, weil die Stadt mit anderem beschäftigt ist.
Beides lässt sich einplanen. Für kurze Ereignisse bietet Google sogenannte saisonale Anpassungen an: Du teilst der automatischen Gebotsstrategie mit, dass sich die Conversion Rate für einige Tage ändern wird. Google empfiehlt das für Zeiträume von einem bis sieben Tagen, also genau für die tollen Tage. Für längere Phasen passe ich lieber Budget und Werbezeiten an. So reagiert die Kampagne auf den Kalender der Stadt, statt danach wochenlang mit verzerrten Daten zu arbeiten.
SEA Agentur Mainz oder Google-Ads-Spezialist?
SEA, auf Deutsch Suchmaschinenwerbung, ist der Oberbegriff für bezahlte Suchanzeigen, Google Ads der größte Kanal darin. Wer eine SEA Agentur in Mainz sucht, braucht in den meisten Fällen genau das: gut geführte Google-Kampagnen. Microsoft Advertising mit Bing kann dazukommen, wenn Deine Kunden viel am Büro-Rechner suchen. Auch die Suche nach einer AdWords Agentur Mainz meint dieselbe Arbeit, denn Google hat AdWords 2018 in Google Ads umbenannt.
Wie die Kanäle zusammenhängen, beschreibe ich beim SEA Freelancer. Für Microsoft Advertising gibt es eine eigene Seite zum Bing Ads Freelancer.
Was sauber geführte Kampagnen bewirken
Beim Onlineshop Bauheld lief Google Ads zu Beginn ohne verlässliche Messung, Kampagnen und Produkte waren kaum strukturiert. Ich habe Messung, Kampagnenaufbau und SEO über drei Jahre gemeinsam betreut, mit diesem Ergebnis:
Der Umsatz je investiertem Werbe-Euro hat sich fast vervierfacht.
Fast der dreifache Umsatz aus den Kampagnen.
Dass monatliche Berichte mit konkreten Vorschlägen geschätzt werden, schreibt avvaneo in seiner Google-Bewertung, dort betreue ich Google Ads und Microsoft Advertising. Die vollständige Geschichte zu Bauheld findest Du in der Fallstudie, weitere Projekte bei den Referenzen.
Was Google Ads in Mainz kostet
Zwei Posten, die Du immer getrennt sehen solltest: das Werbebudget, das Google direkt abbucht, und das Honorar für die Betreuung.
Wie viel eine Anfrage kosten darf
Statt nach einem Budget zu fragen, frage ich zuerst, was ein neuer Kunde wert ist. Daraus ergibt sich, was eine Anfrage höchstens kosten darf, und erst daraus das Budget.
Ein Auftrag bringt Dir im Schnitt 400 Euro Deckungsbeitrag, und jede vierte Anfrage wird zum Auftrag. Dann darf eine Anfrage höchstens 100 Euro kosten, damit Du nicht draufzahlst. Liegen die Kosten pro Anfrage nach den ersten Wochen bei 50 Euro, bleibt pro Auftrag ein Plus von 200 Euro, und es lohnt sich, das Budget zu erhöhen. Liegen sie bei 120 Euro, wird erst optimiert, bevor mehr Geld fließt.
Das Honorar für die Betreuung
Am Markt findest Du feste Pakete mit Budgetgrenzen, häufig verbunden mit sechs oder zwölf Monaten Laufzeit, außerdem Honorare als Anteil am Werbebudget. Ich rechne nach Aufwand ab, getrennt vom Budget und ohne Aufschlag auf Klicks, und Du kannst monatlich kündigen. Wenn eine Kampagne gut läuft, bleibt man ohnehin, und wenn nicht, sollte Dich kein Vertrag festhalten.




















