Google Ads für Unternehmen in Frankfurt
Frankfurt am Main hat rund 761.000 Einwohner, verteilt auf 46 Stadtteile in 16 Ortsbezirken. Tagsüber sind es deutlich mehr: Über 400.000 Menschen pendeln zur Arbeit in die Stadt. Banken, Beratungen, die Messe, der Flughafen und tausende kleinere Unternehmen werben hier um Aufmerksamkeit, viele davon bei Google.
Für Google Ads hat das zwei Folgen. Erstens bieten auf viele Suchbegriffe mehr Unternehmen als anderswo, was die Klickpreise nach oben treibt. Zweitens ist das Publikum gemischt: Wer in Frankfurt sucht, wohnt nicht unbedingt hier. Beides lässt sich steuern, aber nur mit Kampagnen, die genauer gebaut sind als die Voreinstellungen von Google.
AdWords Agentur Frankfurt: Was sich seit AdWords geändert hat
Google hat AdWords im Juli 2018 in Google Ads umbenannt. Dass viele Unternehmen noch nach einer AdWords Agentur in Frankfurt suchen, hat oft einen Grund: Sie haben ein Konto, das damals aufgesetzt wurde und seitdem kaum jemand angefasst hat. Seitdem hat sich mehr verändert als der Name:
- Keyword-Optionen. Die modifizierte weitgehend passende Option gibt es seit 2021 nicht mehr. Bestehende Keywords dieser Art verhalten sich heute wie passende Wortgruppen.
- Anzeigenformate. Erweiterte Textanzeigen lassen sich seit Mitte 2022 nicht mehr erstellen oder bearbeiten. Neue Anzeigen sind responsive Suchanzeigen mit mehreren Titeln und Beschreibungen, die Google kombiniert.
- Kampagnentypen. Smart-Shopping- und lokale Kampagnen wurden 2022 durch Performance Max ersetzt.
- Gebote. Automatische Gebotsstrategien sind heute der Normalfall. Sie brauchen aber eine saubere Conversion-Messung, sonst optimieren sie auf das Falsche.
- Einwilligung. Seit März 2024 verlangt Google für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum den Consent Mode in der aktuellen Version, damit Messung und Remarketing weiter funktionieren.
Ein über Jahre gewachsenes Konto hat einen Wert: Verlaufsdaten, Keyword-Historie und Conversions, die der Gebotsstrategie beim Lernen helfen. Ich baue alte Konten deshalb in der Regel um, statt neu anzufangen, und pausiere nur, was nachweislich Geld kostet.
Mit kleinerem Budget im dichten Frankfurter Markt
Manche Anbieter nehmen Kunden erst ab einigen tausend Euro Werbebudget im Monat an. Das hat Gründe, denn wer hier breit wirbt, braucht viel Geld. Mit kleinerem Budget funktioniert Google Ads trotzdem, wenn die Kampagne enger gebaut wird:
- Leistung statt Branche. Statt auf allgemeine Begriffe zu bieten, die jeder Mitbewerber bucht, auf die konkreten Leistungen, mit denen Du Geld verdienst.
- Passende Wortgruppe und genau passend. Weniger Reichweite, dafür Klicks von Menschen, die genau das suchen.
- Gebiet nach Einzugsgebiet. Nicht ganz Frankfurt und das halbe Umland, sondern die Stadtteile und Orte, aus denen Kunden wirklich kommen.
- Zielseite mit klarem Angebot. Eine bessere Conversion Rate senkt die Kosten pro Anfrage stärker als jedes Gebot.
Kostet ein Klick 6 Euro und kommen aus 100 Klicks 5 Anfragen, zahlst Du 120 Euro pro Anfrage. Wird die Kampagne enger und die Zielseite klarer, sodass aus 100 Klicks 8 Anfragen werden, sinken die Kosten auf 75 Euro, bei gleichem Klickpreis und gleichem Budget.
Wer tagsüber in Frankfurt sucht, wohnt oft woanders
Google ermittelt den Standort über die IP-Adresse oder den Gerätestandort. Ein Pendler aus Hanau, der in der Mittagspause im Bankenviertel nach einem Malerbetrieb sucht, gilt für Google als Nutzer in Frankfurt. Für einen Betrieb, der Wohnungen renoviert, ist das ein Klick ohne Chance auf einen Auftrag. Für ein Restaurant in der Innenstadt ist derselbe Pendler dagegen genau die richtige Zielgruppe.
Ob Dein Angebot zur Tagesbevölkerung oder zu den Bewohnern passt, entscheidet über Gebiete und Werbezeiten. Dienstleistungen am Wohnort laufen oft besser abends und am Wochenende, wenn Menschen zu Hause suchen. Angebote für Berufstätige in der Stadt profitieren von den Werktagen. Der Bericht zu den Nutzerstandorten zeigt nach einigen Wochen, woher die Klicks kamen, und daraus ergibt sich, wo nachgeschärft wird.
Stadtteile und Namensvettern in der Standortauswahl
Frankfurt ist in Googles Standortliste ausführlich hinterlegt, mit einigen Fallen. Wer im Suchfeld nur „Frankfurt“ eingibt, bekommt Frankfurt am Main und Frankfurt an der Oder angeboten. Sachsenhausen gibt es auch in Brandenburg. Und Bornheim findest Du dort nur in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, das Frankfurter Bornheim ist nicht als eigener Ort geführt.
Sicherer ist der Weg über die Postleitzahlen, mit einer Ausnahme: Die meisten Frankfurter Postleitzahlen sind als eigene Ziele verfügbar, auch die 65929 bis 65936 im Westen um Höchst. Die 60311 und 60313 der Innenstadt und die 60329 im Bahnhofsviertel fehlen dagegen. Wer seine Kampagne aus Postleitzahlen zusammensetzt, deckt die Mitte deshalb über das Ziel Frankfurt am Main oder einen Umkreis ab. Außerdem führt Google den Stadtteil Flughafen als eigenen Ort. Für Betriebe, die vor Ort Kunden bedienen, lohnt es sich, ihn auszuschließen, weil dort vor allem Reisende suchen.
Wenn Mitbewerber auf Deinen Firmennamen bieten
In einem dichten Markt kommt es vor, dass Mitbewerber Anzeigen schalten, sobald jemand Deinen Firmennamen sucht. Laut Googles Richtlinie ist das als Keyword erlaubt, eingeschränkt ist dagegen die Verwendung fremder Marken im Anzeigentext. Wer nach Dir sucht, sieht dann über Deinem eigenen Eintrag die Anzeige eines anderen.
Die wirksamste Antwort ist eine eigene Kampagne für Deinen Firmennamen. Die Klicks sind meist günstig, weil Deine Anzeige für diese Suche besonders relevant ist, und Du bestimmst, was Interessenten zuerst sehen. Wichtig ist, diese Kampagne getrennt von den übrigen zu führen. Sonst sehen die Zahlen besser aus, als die Gewinnung neuer Kunden tatsächlich läuft.
SEA Agentur Frankfurt: Suchmaschinenwerbung über Google hinaus
Ob SEA, SEM oder Suchmaschinenwerbung: Gemeint sind bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Google ist dabei wie überall der größte Kanal. Für Unternehmen mit Geschäftskunden kann Microsoft Advertising dazukommen, mit eigenen Zielgruppen über LinkedIn-Merkmale. Wie die Kanäle zusammenspielen, beschreibe ich beim SEA Freelancer.
Google Ads für Frankfurter Unternehmen: Ergebnisse
Zwei meiner Google-Ads-Kunden sitzen in Frankfurt. Bauheld ist ein Frankfurter Onlineshop für Baubedarf, den ich über drei Jahre bei Google Ads, Technik und SEO betreut habe. Am Anfang standen ein fehlendes Conversion-Tracking und Kampagnen ohne klare Struktur:
Der Umsatz je investiertem Werbe-Euro hat sich fast vervierfacht.
Fast der dreifache Umsatz aus den Kampagnen.
avvaneo ist ein Frankfurter Unternehmen, das ich bei Google Ads, Microsoft Advertising und LinkedIn Ads betreue. In seiner Google-Bewertung schreibt avvaneo, dass es jeden Monat ausführliche Reportings und Verbesserungsvorschläge bekommt. Wie Bauheld vorgegangen ist, beschreibt die Fallstudie. Beide Unternehmen findest Du auch bei den Referenzen.
Was Google Ads in Frankfurt kostet
Werbebudget und Honorar sind zwei getrennte Rechnungen. Das Budget bucht Google direkt bei Dir ab, die Höhe bestimmst Du. Wie hoch es sein sollte, hängt von den Klickpreisen für Deine Leistungen ab, die ich vor dem Start in der Keyword-Planung ermittle.
Für die Betreuung findest Du am Markt Paketpreise, die mit dem Werbebudget steigen, Prozentsätze vom Budget und Pauschalen. Ich rechne nach Aufwand ab, unabhängig von der Budgethöhe, ohne Aufschlag auf Klicks und monatlich kündbar. So bleibt die Empfehlung zum Budget eine fachliche und keine wirtschaftliche Frage für mich.





















